Posts by mmame

    Ich habe seit letztem Sommer so ein Teil bei meiner 80-er Schüssel (Astra & Hotbird) auf dem Dach montiert. Bei Regen gibt's keinen wesentlichen Unterschied (hatte auch nie gross Probleme mit Regen). Bei Schnee allerdings hilft das Ding hier im Schweizerlande schon: den gesamten Winter bislang 0 Unterbrüche (in den vorherigen Wintern hatte ich bei starkem Schneefall immer mal Probleme mit zugeschneitem LNB).


    Falls Deine Schüssel aber geschützt steht (Balkon, Vordach o.ä.), ist's wohl nicht nötig.


    Und zum Preis: ich hatte damas deutlich unter 20 Euro bezahlt - und das auf unserer Hochpreisinsel....

    Hallo J0kerf4ce


    Ich habe das ganze mal nachgespielt. Da ich den Smargo gerade nicht zur Hand hatte, habe ich mich mit dem Atmolight von c@rstenpresser versucht. Da sowohl Atmolight als auch der Smargo einen FTDI Chip haben, sollte das aus Sicht Dreambox einerlei sein.


    Also:
    1. Aktuelles ICVS Image iCVS-Image-dm7025-23122010 installiert
    2. BP (ohne Plugins) installiert und E2 neu gestartet
    3. Atmolight-Plugin installiert
    4. Mal auf der Box nachgeschaut: es waren weder /dev/usb/tts/0 noch /dev/ttyUSB0 vorhanden. Also Atmolight kurz ab- und wieder angesteckt und nun war /dev/usb/tts/0 vorhanden.
    5. Nun habe ich versucht, via /dev/usb/tts/0 das Atmolight anzusprechen - doch Fehlanzeige, nix geht.
    6. Die Datei /etc/init.d/bootup um folgende Zeilen ergänzt:


    Code
    if [ ! -x /dev/ttyUSB0 ]; then
    mknod /dev/ttyUSB0 c 188 0
    fi


    und Box neu gestartet.
    Nun kann ich das Atmolight via /dev/ttyUSB0 ansprechen. Das geht allerdings nur dann, wenn ich das Gerät nach dem Booten kurz aus- und wieder einstecke. Warum das so ist, weiss ich leider auch (noch) nicht. Dieses Problem mit dem erneuten Einstecken tritt übrigens beim Oozoon 3.0.3 nicht auf...


    Versuch doch mal den Trick mit der editierten bootup-Datei und nochmaligem Aus/Einstecken...


    Gruss


    Mmame


    EDIT: stimmt nicht ganz, was ich da oben geschrieben habe: Das Atmolight kann auch direkt via /dev/usb/tts/0 angesprochen werden. Allerdings kann man das im Plugin nicht auswählen (ist wohl 'n Bug vom Atmolight-Plugin...)

    Quote

    Original von j0kerf4ce
    microcom sowie minicom wurden auf der box nicht gefunden :(
    was sind das eigentlich für programme - was machen die?


    Das sind sog. "Terminalprogramme" und schicken alles, was vom seriellen Port reinkommt auf den Bildschirm resp. alles was getippt wird auf den seriellen Port raus. Das wurde in den guten alten Zeiten dazu verwendet, mittels Modems mit anderen PC's Verbindungen zu machen :-)


    sonst kannst Du auchmal versuchen, ein paar "sinnlose" Zeichen zu senden:


    echo "hello" > /dev/usb/tts/0


    Wenn keine Fehlermeldung kommt, sollte der Port eigentlich funktionieren...

    Quote

    Original von j0kerf4ce
    stty -F /dev/usb/tts/0


    Code
    speed 9600 baud;
    intr = ^C; quit = ^\; erase = ^?; kill = ^U; eof = ^D; eol = <undef>;
    eol2 = <undef>; swtch = <undef>; start = ^Q; stop = ^S; susp = ^Z; rprnt = ^R;
    werase = ^W; lnext = ^V; flush = ^O; min = 0; time = 1;
    -brkint -icrnl -imaxbel
    -opost
    -isig -icanon -iexten -echo


    Das bedeutet, dass der USB-Serial Port korrekt registriert worden ist und via /dev/usb/tts/0 (99% sicher) auch angesprochen werden kann.


    Du kannst falls microcom/minicom auf der Box drauf ist auch prüfen, ob der Port auch geöffnet werden kann:


    microcom -s 9600 /dev/usb/tts/0
    respektive
    minicom -s 9600 /dev/usb/tts/0


    Das Programm kann glaubs mittels Ctrl-C wieder beendet werden.


    Soweit sieht also alles gut aus, d.h. ich tippe eher auf ein Config-Problem.


    Übrigens: dass beim Einstecken der Mouse keine Hotplug-Meldung kommt, ist beim ICVS-Image glaube ich normal und sollte auf die Funktion des Anschlusses keinen Einfluss haben.

    Dann schau doch mal nach, ob das Device hiermit zu finden ist:


    stty -F /dev/usb/tts/0



    Möglichkeit 2:


    Erstelle /dev/ttyUSB0 mit folgendem Befehl:


    mknod /dev/ttyUSB0 c 188 0


    Dann nochmals die Ausgabe von


    stty -F /dev/ttyUSB0


    posten.




    Gruss


    Mmame

    Hallo golf16v


    Quote

    Original von golf16v
    1. Auf welche Werte muss geachtet werden, wann sind welche gut?
    2. Gibt es das Tool auch für andere Receiver?


    1. Normalerweise richtet man die Satschüssel auf maximalen "SNR" aus (Wenn nur 1 Satellit angepeilt wird). Bei einer 80-er Schüssel würde ich Werte ab ca. 13-14dBdB als gut bezeichnen (abhängig vom Transponder, Standort und Wetter). Generell wird auch empfohlen, für die Ausrichtung einen möglichst schwachen Transponder zu verwenden (ORF sei z.B. auf Astra 19.2 so ein Kandidat).


    2. Das Tool sollte auf allen Boxen funktionieren, welche ein aktuelles E2-Webinterface enthalten.


    Gruss


    Mmame

    Schau mal nach, ob das Device /dev/ttyUSB0 überhaupt existiert. Falls nicht, ggf. mal manuell erstellen:


    mknod /dev/usb/ttyUSB0 c 188 0


    EDIT: schmarrn', muss natürlich mknod /dev/ttyUSB0 c 188 0 heissen (danke j0kerf4ce :-)



    Gruss


    Mmame

    Quote


    funktioniert das mit meiner dm800se?


    Derzeit (noch) nicht


    Quote


    gibts ein plugin dafür? .opk?


    Ja. Siehe ersten Post im Thread.


    Quote


    brauch ich zusätzliche hardware? außer controller und leds


    Du brauchst Controler, LED-Streifen und eine 12V Stromversorgung.


    Quote


    muss irgendwas an der dream geändert werden?


    Nein

    Quote


    und läuft das teil mit der dm800se?


    s.o.

    Quote

    ohne zusätzlichen pc?


    Ja

    Hi raiher

    Quote

    Original von raiher
    Tach zusammen, :)
    Leider sind auf allen Programmen senkrechte Streifen zu sehen - bei den HD-Sendern weniger, bei den SD-Sendern deutlich mehr.


    Ein Kollege hatte mal ein ähnliches Problem: Am besten schliesst Du die Dream mal an einem anderen Fernseher an (Nachbar fragen...). Wenn's immer noch auftritt, ist wohl die Dreambox defekt.


    Gruss


    Mmame

    Hallo miteinander


    Ich habe mir nochmals das Zusammenspiel von Atmolight 0.3o und DM7025 mit OE 1.6 (Oozoon 3.0.3) angeschaut:


    Das Plugin lässt sich problemlos installieren. Leider fehlt im OE 1.6 udev, sodass das Erstellen von atmodev fehlschlägt:

    Code
    **** Testing Karatelight ...
    /usr/bin/atmodev.sh: line 88: can't create /etc/udev/rules.d/53-karate.rules: nonnexistent directory
    Karatelight Device mit Serial 23TBHEKK gefunden
    /etc/udev/rules.d/53-karate.rules erstellt
    /usr/bin/atmodev.sh: line 88: /etc/init.d/udev: not found


    Na gut, dann eben via /dev/ttyUSB0 ansprechen. Also:

    Code
    mknod -m 666 /dev/ttyUSB0 c 188 0


    eingegeben und voilà hat das Atmolight funktioniert. Blöderweise ist /dev/ttyUSB0 nach jedem Restart wieder weg, sodass ich /etc/init.d/bootup um folgende Zeilen ergänzt habe:


    Code
    if [ ! -x /dev/ttyUSB0 ]; then
    mknod /dev/ttyUSB0 c 188 0
    fi


    Fazit: Das Atmolight funktioniert auch unter OE 1.6 mit einer DM7025 prächtig (@2fps); der OE 1.6 Zweig für DM7025 scheint mit aber sehr unausgegoren zu sein.


    Gruss


    Mmame

    Man kann sich ganz. einfach eine Satdose mit exzellenten Eigenschaften bauen. Man nehme:


    - Eine Dosen-Blindabdeckung
    - Einen oder mehrere F-Verbinder (http://www.hm-sat-shop.de/mont…nd-dosen/f-verbinder.html)
    - je einen Compressions- oder Crimp F-Stecker pro Verbinder.


    1. Man bohre ein Loch in die Blindabdeckung, gerade so gross, dass der F-Verbinder gerade noch nicht durchpasst (Durchmesser ca. 8mm)
    2. Man schraube den F-Verbinder in die Blindabdeckung. Mit etwas drücken "schneidet" man so ein Gewinde in die Blindabdeckung. Ggf. kann man das auch mit einer passenden Mutter fixieren.
    3. Nun das Kabel, welche aus der Wand kommt, mit einem Kompressions- oder Crimp-F-Stecker versehen (Schraub-F-Stecker halte ich persönlich für Ramsch...).
    4. Den F-Stecker auf auf den F-Verbinder schrauben und voilà hat man eine hübsche 3-Euro-Dose Marke Eigenbau mit einer Dämpfung von < 1dB.


    Falls man noch terrestrik auskoppeln will, wird die Sache etwas komplizierter. Aber auch das müsste mit entsprechenden Auskoppel-Adaptern funktionieren.

    Hallo mamba


    Ich habe die Version 0.3la auf dem OE 1.6 Oozoon installiert (OoZooN-Image-dm7025-20101009). Funktioniert soweit tadellos. Lediglich das Erstellen des Atmo-Interfaces mittels atmodev.sh scheint nicht zu wollen. Zudem wird der Link nach /dev/ttyUSB0 nicht persistiert, sodass ich diesen nach jedem Booten neu erstellen muss.
    Liegt wohl aber beides am oozoon und nicht an Eurer tollen Arbeit!


    Vielen Dank für das super Plugin!


    Koaxialkabel haben im Wesentlichen zwei wichtige Kenndaten:


    - wie gross ist die Signaldämpfung in einem bestimmten Frequenzbereich
    - wie gross ist die Dämpfung von Störstrahlung (Schirmdämpfung)


    Signaldämpfung:
    Bei gleichbleibender Impedanz (bei SAT i.d.R. 75 Ohm) wird die Signaldämpfung primär vom Durchmesser resp. dem Material (Leitfähigkeit) der Innenleiter bestimmt (das Dielektrikum spielt auch eine Rolle - aber lassen wir das mal beiseite...). Die Signaldämpfung ist umso geringer, je dicker der Innenleiter ist resp. je "besser" das Material den Strom leitet. Als Material ist reines Kupfer den Kupfer-Stahl-Legierungen vorzuziehen, da reines Kupfer den Strom bekanntlich besser leitet. Vom Durchmesser her werden meist Kabel mit ~1mm Innenleiter verwendet.
    Die exakte Signaldämpfung eines bestimmten Kabels lässt sich aber nur aus dem Datenblatt entnehmen (je kleiner der DB-Wert, desto besser das Kabel). Falls man darin keine Tabelle mit Frequenz- und Dämpfungsangaben findet, würde ich die Finger davon lassen.


    Schirmdämpfung:
    Die oft angegebenen hohen DB-Werte beziehen sich auf die Dämpfung der Störstrahlung. Je aufwendiger der Schirm gebaut ist (Anzahl "Schichten", Dicke des geflechtes etc.), desto besser ist die Schirmdämpfung. Wieviele Schichten hier effektiv verbaut sind, spielt eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist der resultierende dB-Wert der Schirmdämpfung (hoher Wert = besseres Kabel). Auch hier gilt: im Datenblatt sollte neben der Dämpfung auch der Frequenzbereich angegeben sein. Sonst ist das Kabel eine Lotterie.


    Es gibt noch weitere Parameter welche für ein Kabel wichtig sind:
    - Resistenz gegen Umwelteinflüsse (Sonnenlicht, Ozon, feuchtigkeit, Temperaturschwankungen...)
    - Resistenz gegen mechanische Belastung (Zug/biegen)
    ...


    Soweit die Theorie. Praktischerweise würde ich folgendes empfehlen:
    Nimm ein Kabel von einem bekannten renommierten Hersteller, welches für Deinen Einsatzzweck bestimmt ist. Falls es günstiger sein soll: nur Kabel von "unbekannten Herstellern" verwenden, für welche auch ein anständiges Datenblatt existiert!

    Quote

    Original von Gaspedal
    Kannst Du auch eine Version für Android Phones schreiben ?


    Bis jetzt habe ich keine Android-Apps geschrieben, also eher nein.


    Sinnvoller wäre es eigentlich, das E2-Webinterface um eine Mobile-(Satfinder-)Version zu erweitern, sodass man dieses mit dem Mobile-Browser benutzen kann, ohne für jede Plattform (Android, Symbian, IPhone, WinMo6, WinMo7, Maemo....) immer was neues schreiben zu müssen...