Posts by ABPSoft

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    Originally posted by ABPSoft
    ... aber man kann sich - wenn mal wieder etwas mehr Platz auf der Platte ist - der Selbstheilungskräfte des ext3 bedienen, indem man schlimm zerhäckselte Files einfach kopiert.


    Das hat aber Grenzen. Ich habe hier das FS gerade in einem Zustand, wo praktisch jede Kopie hinterher mehr extents hat als das Original. Oder besser gesagt, ich habe wohl gerade eine Wüste von kleinen "Löchern" freigegeben, die als Nebenoptimum befüllt werden. Beim dritten Kopieren war ich dran vorbei, danach wurde es wieder schlechter:

    Code
    root@dm7020hd:/media/hdd/movie# /home/root/utils/filefrag defrag*/*
    defrag01/20120420 2111 - kabel eins - Body of Proof.ts: 467 extents found, perfection would be 12 extents
    defrag02/20120420 2111 - kabel eins - Body of Proof.ts: 549 extents found, perfection would be 12 extents
    defrag03/20120420 2111 - kabel eins - Body of Proof.ts: 74 extents found, perfection would be 12 extents
    defrag04/20120420 2111 - kabel eins - Body of Proof.ts: 402 extents found, perfection would be 12 extents


    Das manuell zu machen, hat was von einem Schiebepuzzle und ich will das niemandem zumuten, der das nicht aus reinem Interesse probieren will. Am besten also Warten auf XFS, das hat "allocsize" und es hat einen der besten Online-Defragger in diesem Umfeld (xfs_fsr), man kann endlich wieder löschen, wenn man gerade will etc. Nur der Übergang wird interessant - NAS ausleihen zum Platteninhalt-Zwischenparken ist wohl angesagt...


    Andre.

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    Originally posted by crun
    Hey Danke, Genial,
    die vielen Backslashes waren es. Ich frag mich wie die da hin gekommen sind. Ich hatte das Script aus dem ersten Beitrag in eine txt Datei kopiert und umbenannt. Komisch.


    Ja, das ist schon ein sehr spezifischer semantischer Eingriff. LF vs. CRLF kann ich ja noch nachvollziehen, aber hier ist wohl ein Editor etwas sehr forsch rangegangen. Bei mir ist auch eine ')' auf mystische Weise verloren gegangen, was bei einem Cut&Paste innerhalb ein und desselben Browsers schon verwirrend ist. Oder war's die nachträgliche Applikation von "Insert CODE"?



    Wundert sich eigentlich niemand über die erstaunliche Gleichschaltung der Resultate bei unterschiedlichen Messungen? Das ist statistisch unwahrscheinlicher als ein 6er im Lotto.


    Hier liegt es daran, dass das Script nur mit integralen Sekunden misst, d.h. bei den beobachteten bescheidenen Durchsätzen von ca 6MB/s und 64MiB Testfilegröße haben wir einen Messfehler von 10%. Dazu kommt der Einfluss des Read Caches, den man in einigen Postings hier im Thread an fantastischen Durchsätzen erkennt, die Faktor 6 über den Möglichkeiten einer 100Base-Schnittstelle liegen...


    IMO wird der Test erst einigermaßen rund, wenn man 512MiB als filesize ansetzt. Das reduziert den Einfluss des Buffer Caches selbst auf 256MiB-Boxen halbwegs und nivelliert den Sekunden-Rundungsfehler auf weniger als 2%. Dauert natürlich länger, aber das haben richtige Benchmarks so an sich. 1024MiB wäre noch besser. Ein Test gegen einen kraftvollen Rechner, der eine RAM-Disk exportiert, wäre auch mal interessant, um die Fähigkeiten der Dreambox weitgehend vom Einfluss des unberechenbaren rotierenden Rosts entkoppelt zu sehen.


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    Jetzt frag ich mich natürlich warum das ruckelt bei Timeshift von HD Sendern?


    Der Test gestattet keinerlei Aussage über das Verhalten bei Timeshift. Schließlich misst er Schreiben und Lesen sequenziell nacheinander, nicht gleichzeitig. Klar, prinzipiell ist geswitchtes Ethernet heutzutage praktisch immer Full Duplex, aber die Platten im NAS sind es nicht - Timeshift führt dort zu Head Banging und die theoretische isolierte lineare Lese- bzw. Schreibrate geht flöten. Wenn das desktruktiv mit dem eher bescheidenen Sicherheitsabstand im real beobachteten Netzwerkdurchsatz interferiert, ist es vorbei mit ruckelfreiem Timeshift. Zumal dort auch Latenzen eine Rolle spielen, die hier ebenfalls nicht gemessen werden. Weiterhin arbeitet das Script am Durchsatzanschlag, d.h. drückt unerschöpflich neue Daten durch und misst dann irgendwann die benötigte Zeit. Komplexe Systeme verhalten sich u.U. vollkommen anders, wenn die Daten nicht so schnell kommen. Wenn ich Dein NAS mit 25Mbit/s feede, heißt das nicht, dass es noch 50% Reserven hat (das ist eine Annahme des gesunden Menschenverstands, aber die geht von einem nicht bewiesenen linearen Verhalten des Testaufbaus aus).


    Kurz gesagt: Würde man sich einen weitgehend realistischen Timeshift-Benchmark basteln, würde der auch Aussagen liefern, die auf Timeshift anwendbar wären ;)


    Auch wenn's nicht hilft,
    Andre.

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    Originally posted by Zopel


    Ich danke Dir, werde das Tool gleich mal ausprobieren.


    Ps. wie kann ich die Dateien auf der DM Inst?


    Das sind einfach nur zwei nackte Executables. Das ZIP auspacken, die beiden Files rüberkopieren (z.B. auf den USB-Stick für Picons oder zur Not so wie im Beispiel, unter /home/root ablegen). Ausführbar machen (ist auf dem Weg wahrscheinlich verloren gegangen, "chmod a+rx filefrag e2freefrag") und dann laufen die. Manpages findest Du am ehesten via Google, falls sonst kein Linux zur Hand.


    Die Schilderung meiner Prozedur geht davon aus, dass Du prinzipiell weißt, was Du auf der Shell tust. Sonst ist auch mal schnell ein File weg (oder alle). Die Shell ist mächtig, aber mit großer Macht kommt... you know.


    BTW, "e2freefrag" ruft man direkt mit dem Blockdevice auf a la


    Das geht scheinbar auch bei gemountetem Filesystem gut, da es nur lesend zugreift. Komisch übrigens dass die Kopie so schlecht abschnitt, der Freespace hat noch fast den gesamten Platz bei den größtmöglichen Extents. Müsste also nicht so zerbröseln wie es tut. Was das nu wieder ist... (nein, es läuft keine Aufnahme).


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by netman
    ABPSoft


    Deine Hoffnung in aller Ehren, aber ext4 wird wohl nicht Einzug halten. Die haben sich
    auf ein anderes Dateisystem wohl eingeschossen ;(


    Wenn's XFS wäre, wär's auch Ok (meine mich dunkel zu erinnern, dass die auch ein Block-Clustering-Feature a la bigalloc haben). Sag aber bitte nicht BTRFS. Nix gegen die guten Intentionen darin, aber das ist noch nicht fertig, 60% der Features sind auf PVRs überflüssig und der Rest wird zu noch mehr Fragmentierung führen als ext3 (und in den RAM einer 800HD passt das wohl auch kaum). XFS hätte man schon in OE 1.6 haben können, war aber nie ausreichend stabilisiert worden (AFAIK, habe nicht selbst getestet, nur Gutemines Reports gelesen).


    Naja, was wirklich kommt - abwarten. Zur Not kann man ext4 ja selbst reinkompilieren, der Kernel ist zum Glück noch GPL ;)


    Andre.

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    Originally posted by Hesselbach
    Heißt das, dass auch bei voller Platte (90%) und häufigen Schreib-/ Löschvorgängen die Performance nicht leidet?


    Natürlich tut sie das. Genau das typische Zugriffsmuster eines PVR führt relativ schnell zu starker Free Space Fragmentation, notwendigerweise gefolgt von zunehmender File Fragmentation, und das schaukelt sich dann immer weiter hoch. Bei Dreamboxen habe ich zudem massive Interleave Fragmentation beobachtet, die immer auftritt, wenn mehrere Aufnahmen gleichzeitig laufen. Fiel mir zuerst bei Serien auf, wenn zwei direkt hintereinander laufende Folgen aufgenommen werden - durch den Vorlauf/Nachlauf gibt es da genug Überlappung, um -zig tausende Fragmente zu erzeugen.


    Niemandem glauben, der die alte Leier "Unix-Filesysteme fragmentieren nicht" runterbetet, ohne die äußeren Umstände zu kennen und ohne selbst nachgesehen zu haben ;)


    Leider werden die beiden Tools zum Analysieren der Misere (filefrag und e2freefrag) bei OE nicht mitgebaut, ich häng die deshalb mal an. Wie hier schon bemerkt, hilft ein Defragmentieren nur für kurze Zeit, weil sich das natürlich mit neuen Aufnahmen alles wieder aufschaukelt. Die Hoffnung liegt momentan auf OE 2.0, mit Kernel 3.2 sollte nämlich ext4 mit bigalloc Einzug halten, und das könnte zusammen mit delayed allocation wirklich helfen. Wenn's doch nur bald käme...


    Ein Tool zum Defraggen habe ich nicht griffbereit, aber man kann sich - wenn mal wieder etwas mehr Platz auf der Platte ist - der Selbstheilungskräfte des ext3 bedienen, indem man schlimm zerhäckselte Files einfach kopiert. Mal ein Beispiel:


    Code
    root@dm7020hd:/media/hdd/movie# /home/root/utils/filefrag 20120130\ 0220\ -\ ZDF\ HD\ -\ Im\ Bann\ der\ Blitze.ts
    20120130 0220 - ZDF HD - Im Bann der Blitze.ts: 763 extents found, perfection would be 45 extents
    root@dm7020hd:/media/hdd/movie# mkdir defrag
    root@dm7020hd:/media/hdd/movie# cp 20120130\ 0220\ -\ ZDF\ HD\ -\ Im\ Bann\ der\ Blitze.ts defrag
    root@dm7020hd:/media/hdd/movie# /home/root/utils/filefrag defrag/20120130\ 0220\ -\ ZDF\ HD\ -\ Im\ Bann\ der\ Blitze.ts
    defrag/20120130 0220 - ZDF HD - Im Bann der Blitze.ts: 202 extents found, perfection would be 45 extents
    root@dm7020hd:/media/hdd/movie# mv defrag/20120130\ 0220\ -\ ZDF\ HD\ -\ Im\ Bann\ der\ Blitze.ts .
    root@dm7020hd:/media/hdd/movie# rmdir defrag


    Die Fragmentierung war hier noch nicht wirklich schlimm, weil ich auf dieser Box erst seit Weihnachten aufnehme und die Platte auch noch nie wirklich habe voll werden lassen. Trotzdem ist die Free Space Fragmentation schon so heftig, dass die Kopie nicht annähernd optimal alloziert werden konnte. Man muss das also wiederholen. Auf meiner 800HD habe ich Aufnahmen gefunden, die in ca. 4000 Frags vorlagen, obwohl 15 gereicht hätten. Die sind aber inzwischen gelöscht oder mit obiger Prozedur geglättet ;)


    HTH,
    Andre.


    Edit: Reihenfolge von Test und mv vertauscht, das mv lohnt nur wenn wirklich weniger extents übrig sind. Sonst kann man die Kopie gleich wieder löschen...

    Files

    • utils.zip

      (41.38 kB, downloaded 41 times, last: )
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    Originally posted by FoLeY
    ja , schade ... wetter als info wäre geil ... ich weiß aber nicht ob ich mich von den anderen infos die in der infobar angezeigt werden trennen will/kann ...


    Mal im Ernst, ich glaube nicht dass man "das Wetter" wirklich in ein Sensorfeld bekommt. IMO gehört zu einer aktuellen Wetteranzeige mindestens die Temperatur, die relative Luftfeuchte, der Luftdruck, eine Aussage zur Bewölkungs- und zur Niederschlagssituation. Dazu eigentlich noch der Wind, wobei ich darauf noch am ehesten verzichten könnte (wenn draußen der Kyrill haust, hört man das auch so und womöglich ist sogar der Strom weg). Wirklich befriedigend umzusetzen wäre das also nur mit einer Wetter-Infobar, und für die passenden Symbole bräuchte man noch Support durch begabte Skinner. Da kann man dann doch auch gleich das Plugin aufmachen. Wobei, wenn das Plugin die Option hätte, beim Einblenden der Infobar optional ein Quickview-Applet mit einzublenden, rechts oben in der Ecke wär noch Platz ;)


    Ich will hier nix schlechtreden, nur relativieren, was man mit einem Sensorfeld anstellen kann - und wo die Grenzen sind. Scrollende Sensorfelder haben wir ja (noch) nicht...


    Andre.

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    Originally posted by crun


    Results for write throughput:
    sed: bad option in substitution expression
    Results for read throughput:
    sed: bad option in substitution expression


    Code
    echo -e $wlist | sort -nr | sed 's/^\\([0-9]*\\)\\([0-9]\\{3\\}\\)\\([0-9]\\{3\\}\\(.*\\\\)/\\1.\\2 Mbit\\/s\\4/g'


    Fehlermeldungen lesen ;)


    Mich deucht, da sind ein paar Backslashes zu viel escaped worden. Die stehen schon zwischen Hochkommas, werden also nicht mehr von der Shell verhunzt.


    Code
    root@dm7020hd:~# sed 's/^\\([0-9]*\\)\\([0-9]\\{3\\}\\)\\([0-9]\\{3\\}\\(.*\\)\\)/\\1.\\2 Mbit\\/s\\4/g'
    sed: bad option in substitution expression
    root@dm7020hd:~#
    root@dm7020hd:~# sed 's/^\([0-9]*\)\([0-9]\{3\}\)\([0-9]\{3\}\(.*\)\)/\1.\2 Mbit\/s\4/g'
    ^D
    root@dm7020hd:~#


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by cooli81
    ich hab mir jetzt erstmal ne 500 GB FP eingebaut, dami9t klappen wenigstens alle Aufnahmen und die, die ich archivieren möchte, kann ich dann allemal auf die NAS kopieren.


    Mit was empfiehlt sich das Kopieren direkt von der DB auf die NAS überhaupt?


    Ich hab's noch nicht probiert, aber das Gemini DirSync Plugin scheint ziemlich genau das zu sein, was Du suchst. Zumal ich das Gefühl habe, dass Du Dich mit cp(1) oder rsync(1) auf der Shell nicht so wohl fühlen wirst.


    Quote

    Wenn ich DCC dazu nutze, hab ich das gefühl, als würde es über den Windwosrechner kopiert werden, was natürlich die Geschwindigkeit ins bodenlose sinken läßt.


    Es geht auf jeden Fall doppelt über das LAN. Allerdings bremst die Dream immer noch am ehesten selbst (100Mbps). Erwarte daher nicht, dass es allzu schnell geht. Wie lange Du zum Kopieren einer handvoll Aufnahmen von insgesamt 50GB bei 10MB/s brauchst, kannst Du leicht ausrechnen - und das ist nahe am ideal erreichbaren Durchsatz ;)


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by prauseg
    Hat jemand eine 7020HD und verwendet den TVBrowser ?


    Ich hätte sowas. Und hier klappt's noch. Auf meiner 7020HD ist Oozoon Experimental:


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    Devicename: dm7020hd
    Enigma Version: 2012-03-27-3.2
    Image Version: Experimental 2012-04-02
    Frontprozessor Version: V3
    Webinterface Version: 1.7.1


    Kann natürlich "für das Problem zu alt" sein. Jedenfalls tut TVB (3.1, mit Capture 3.1.0.0) hier beim Setzen einer Aufnahme, was er soll. Läuft allerdings auf OpenJDK JRE 6b24-1.11.1-3 unter Debian Wheezy. Was den Gedanken aufkommen lässt, dass es vielleicht auch an den in den letzten Wochen allenthalben runterfallenden Java-Sicherheitsupdates liegen könnte.


    Andre.

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    Originally posted by reiter0303
    hallo abpsoft..
    genau so hatte ich das ja gemacht..


    Ok, dann sollte es eigentlich auch klappen.


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    oder muss ich vor jeder aufnahme das plugin ausführen dann zeigt er mir auch zum schluss so und so viele timer gefunden etc..


    Wenn er die dann auch einträgt, dann funktioniert das Matching soweit korrekt.


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    hatte nix gemacht und einfach mal abgewartet.. aber nix aufgenommen..


    Kann es sein, dass Du in den Einstellungen des Plugins kein Automatisch suchen aktiviert hast? Nur damit wird das Plugin automatisch in regelmäßigen Abständen den EPG durchsuchen und passende Timer erstellen bzw. anpassen. Ansonsten passiert das nur beim expliziten Speichern im Plugin. Siehe auch FAQ #2 im Plugin ;)


    BTW, das kann natürlich nur funktionieren, wenn das EPG aktuell gehalten wird. Deswegen bilden AutoTimer und EPGRefresh ein untrennbares Team.


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by Nierotter
    Liegt sicher an der Schreibweise....
    Ander mal den Suchbegriff auf CIS , das reicht ja zur Identifikation.
    Oft reicht ein : der im EPG fehlt, und schon gibts keinen Treffer ;-)
    Dann natürlich nicht nach EXAKT suchen, sondern partial ... und ich mache auch immer insensitive.


    Ich kann nur empfehlen, Autotimer nicht komplett selbst zu erstellen, sondern aus dem EPG zu ziehen. Das erzeugt automatisch die korrekten Metadaten, man kann bei Exaktsuche bleiben, Sender und Zeitfenster stimmen auch schon - anschließend nur noch minimal anpassen.


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by pepo83
    Der Threadersteller schrieb ja auch das es besser wäre wenn man erst bei 2048 beginnt.


    Es gibt auf der Dreambox keinen sinnvollen Grund, die Partition erst bei 2048s anfangen zu lassen.


    Sinvolle Gründe wären:
    [list=1]
    [*] Das Storage Device ist keine klassische einzelne Festplatte (spinning rust), sondern irgendwas, das mit gröber ausgerichteten E/As besser performt. Typische Beispiele sind SSDs (Erase Block Alignment) oder RAID-Systeme (Chunk Size Alignment).
    [*] Es wird ein Bootloader auf der Platte benutzt, der sich im sogenannten Extended MBR (dem Platz hinter dem ersten Sektor und vor dem Anfang der ersten Partition) ausbreiten möchte und übermäßig fett ist (kanonisches Beispiel GRUB2, der über 50 Sektoren frisst).
    [/list=1]


    Da keiner davon vorliegt, spricht nichts dagegen, die Partition bei 8s zu starten.


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by cooli81
    @kentaonline:


    wenn ich im bouquet auf das LGNAS gehe und dann den mount befehl im telnet eingebe kommt nun auch was zur LGNAS:


    Dann hast Du das falsche File pepasted - hier steht nix von einem NFS-Mount ;)


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    ABPSoft:


    Wie soll ich im NAS diese Einstellungen ändern? Am NAS selbst hab ich keine Möglichkeiten dazu höchstens über einen Telnet Befehl


    Du hast selbst geposted, im /etc/exports des NAS würde stehen:


    /mnt/disk/volume1/volume1/Dreambox/Movie *(ro,root_squash,sync,no_subtree_check)


    Das musst Du also irgendwie so eingerichtet haben (sei es über ein Web-UI oder Upload eines /etc/exports oder direktes Editieren oder oder oder - wir kennen Dein NAS nicht). Und dort wirst Du es auch ändern können. Es ist in diesesm Thread nun schon mehrfach gesagt worden, dass Deine /etc/exports schräg ist. Und Du hast ja selbst gesagt, dass sie primär über Stille Post von irgendwelchen Foren inspiriert wurde ;)


    HTH,
    Andre.

    Hi,


    Hattest Du eigentlich auf dem NAS root_squash in no_root_squash geändert und insbesondere das ro zu rw gemacht? Das sollte zwar beides nichts daran ändern, ob der NFS-Mount überhaupt zustande kommt, sehr wohl aber daran, ob er dann auch wie gewünscht funktioniert ;)


    Edit: Automounter übersehen

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    Originally posted by privat75


    Das selber bei der 800se


    Erstaunlich. Der TOSlink an meiner 7020HD und an meiner 800HD ist immer rot, egal ob AC3 Downmix an oder aus, egal ob Mute an oder aus, sogar egal ob im Standby oder nicht. Carrier ist also scheinbar immer da. An der 7020HD (800HD hab ich nicht gegengecheckt) kommt bei aktivem AC3 Downmix offenbar PCM raus (viel zu lautes PCM btw, woran man auch leicht unterscheiden kann, ob das natives AC3 oder PCM ist - abgesehen von der Anzeige am AV-Receiver). Bei Mute wird wahrscheinlich ein PCM-kodiertes Nullsignal gesendet, kann ich aber nicht genau prüfen (rotes Licht ist da und der AV-Receiver geht von DD5.1 auf ProLogic, was heißt dass er wohl irgendein 2.0-Signal bekommt, aber das steht selbst dann da, wenn TOSlink tot ist - kann also gut sein, dass da keine S/PDIF-Modulation mehr auf dem Carrier ist). Müsste mal jemand mit 'nem AV-RX aus diesem Jahrtausend testen, der das visualisiert ;)


    Ihr müsst aber zugeben, dass es ein grober Designfehler wäre, wenn bei aktivem AC3 Downmix kein PCM auf einem S/PDIF (egal welcher PHY) rauskäme. Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, aber ich habe keine 8000 und auch keine 800se zum testen. Für die 7020HD sehe ich mich aber zumindest qualifiziert zu sagen: Wenn der TOSlink dunkel ist, dann ist er wahrscheinlich kaputt (aufpassen, meine 7020HD hat eine Schutzklappe vor der Polymer-"Ferrule", dass da Licht ist sieht man nur bei hinreichender Dunkelheit).


    Verwundert,
    Andre.

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    Originally posted by Doc
    aber wenn du downmix an hast kommt der ton nicht aus dem ac3..


    Ton kommt immer aus dem TOSlink, zur Not halt PCM (wenn nur MP2 vorliegt oder AC3 Downmix aktiviert wurde). Wenn's da also dunkel ist, klingt das leider sehr nach einem Defekt...


    Meine 7020HD hat da jedenfalls Rotlicht seit Sekunde 0. TOSlink ist hier der einzige Weg, wie überhaupt Ton aus der Box gelangen könnte, da muss also eigentlich immer was anliegen, wenn nicht gerade gemutet wurde.


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by kernm23
    kann ich beim automatischen sendersuchlauf einstellen, dass meine dm800hdse dvb-c nur die deutschsprachigen unverschlüsselten sender sucht?


    Mal orthogonal zu den bisherigen Antworten: Die Frage deutet ein wenig darauf hin, dass Du Dich mal mit dem Konzept der Bouquets, im einfachsten Fall nur den Favoriten, auseinandersetzen solltest. Der Wunsch gleich beim Sendersuchlauf zu filtern mag bei vielen DVB-Receivern naheliegend sein, aber zum Glück macht die Dreambox das richtig: Der Sendersuchlauf findet und speichert alle Sender. Aber kein Mensch navigiert in dieser Liste (außer, um mal zu gucken was sich da so geändert hat), sondern stellt sich Favoriten-Sammlungen zusammen. Die enthalten dann genau das was man haben will, nichts was man nicht haben will, und alles in der gewünschten Reihenfolge. Und all das bleibt auch bei zukünftigen Sendersuchläufen erhalten. Wenn man sich an diese Flexibilität gewöhnt hat (und daran, dass die Favoriten/Bouquets nicht kaputt gehen), dann braucht man keine Filter mehr.


    HTH,
    Andre.

    Hi,


    geh mit telnet auf die Box (Nutzername root, wenn Du noch nie vorher drauf warst dann leeres Passwort), dann:


    Code
    cd /media/hdd
    rm *.ts


    Und schon sollte wieder Platz sein.


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by ernsth77


    root@dm8000:/# fsck.ext3 /dev/sda1
    e2fsck 1.41.9 (22-Aug-2009)
    /dev/sda1: clean, 1430912/1430912 files, 214324927/366284008 blocks


    Deine i-nodes waren komplett belegt. Kannst Du mit "df -i" verifizieren. Hint: Klassische UNIX-Filesysteme haben eine beim Anlegen festgelegte Anzahl von i-nodes, d.h. maximale Anzahl von Files, die man erzeugen kann. Bei Filesystemen für TV-Aufnahmen ist das erwartete Nutzungsverhalten klar "wenige, dafür sehr große Files" und man legt eher weniger i-nodes an - der Platz ist besser für Datenblöcke aufgehoben. Bei typischen Allzweck-FS wird von einem Daten-i-node-Verhältnis von 16KiB oder sogar weniger ausgegangen, Dein FS optimiert für - wie Du nachrechnen kannst - durchschnittlich 1MiB pro i-node. Du hast es dann einfach komplett gegen den Strich gebürstet ;)


    HTH,
    Andre.

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    Originally posted by hans_wurst71
    Super, danke dir ABPSoft! Läuft einwandfrei auf der 7025. Auf der 7020HD habe ich's noch nicht ausprobiert.


    Fein. Gebacken habe ich das übrigens in einem Tree für die dm800, aber so lange alles mipsel ist und nichts boxspezifisches ins Spiel kommt...

    Quote

    Mit Bitbake hatte ich noch keinerlei Berührungspunkte. Kompiliert habe ich bisher nur auf meinem Ubuntu-Server. Habt ihr einen Link zu einem soliden How-To?


    Ich habe damals eigentlich primär die Development-Foren hier ein wenig quergelesen, speziell http://www.i-have-a-dreambox.com/wbb2/board.php?boardid=262 und http://www.i-have-a-dreambox.com/wbb2/board.php?boardid=264 waren hilfreich. Es geistert wohl einerseits ein Script für Debian bzw. Ubuntu rum, der versucht alle möglichen Dependencies zu installieren und das System zu preppen, aber der machte mir zu viel hidden magic (z.B. /bin/sh auf /bin/bash verlinken, was ich im Kontext nachvollziehen kann, dann aber lieber selbst mit "dpkg-reconfigure dash" mache statt an der Distri vorbei). Andererseits gibt es unter http://git.opendreambox.org/?p…e-opendreambox.git;a=tree ein passendes Makefile für OE1.6, das - vorausgesetzt man hat die restlichen Voraussetzungen - sich ausschließlich darum kümmert, einen OE-BuildTree auszuchecken und einem so den Start erleichtert, ohne dass einem alles aus der Hand genommen wird. Ich bin mit dem Makefile zum Ziel gekommen. Ich mach das aber nicht, um ein komplettes Image zu bauen, das ich dann auch laufen lasse, sondern eher, um an einzelnen Tools rumzubasteln oder Sachen zu bauen, die nicht vorgesehen waren (memtester, binutils etc).


    Über How-Tos stolperst Du auch in den Developer-Foren, aber AFAIR geht's da primär um das Script.


    HTH anyway,
    Andre.