Premiere Flex: Pay-TV ohne Vertragsbindung

  • Der Münchner Pay-TV-Sender Premiere macht sich auf zu neuen Ufern. Neben dem bekannten Abo-Modell mit einem oder zwei Jahren Vertragslaufzeit wird ab dem kommenden Montag, 4. Dezember, auch ein Prepaid-Modell angeboten. Premiere Flex kommt ohne Abonnement aus und wird zum Start in ausgewählten Fachhandelsketten erhältlich sein. Premiere versucht mit dem Angebot das seit mehreren Quartalen rückläufige Pay-per-View-Geschäft wieder auf Kurs zu bringen.


    Prepaid-Pay-TV


    "Pay-TV für zwischendurch", so könnte man das neue Angebot von Premiere zusammenfassen, das pünktlich zum Weihnachtsgeschäft neu auf den Markt kommt. Premiere Flex orientiert sich am Abrechnungsmodell der erfolgreichen Prepaidkarten auf dem Mobilfunkmarkt. Flex-Kunden müssen Guthaben in Höhe von 25, 50 oder 75 Euro auf ein Konto laden und können dieses eingezahlte Geld nutzen, um ausgewählte Filme oder Sport-Events aus dem Premiere-Programm sehen zu können. Es sollen sowohl ganze Programmpakete als auch Filme im Einzelabruf und Tagestickets für Sportübertragungen nutzbar sein, teilte Premiere heute mit. Eine monatliche Grundgebühr fällt nicht an.


    Interessant ist das Angebot letztlich aber nur für Wenignutzer. Ein ganzes Programmpaket (erhältlich ab Januar 2007) kostet im Flex-Tarif monatlich satte 20 Euro. Wer sich ein Jahr fest an Premiere bindet, muss 14,98 Euro im Monat zahlen, bei einer Vertragsbindung von zwei Jahren werden pro Paket 9,99 Euro fällig. Kombi-Rabatte werden nur Vertragskunden gewährt. Einzeltickets für Filme kosten zwei beziehungsweise drei Euro, ein Tagesticket aus dem Sport-Programmangebot ist für fünf Euro erhältlich.


    Mindestumsatz beachten


    Premiere Flex ist ab dem 4. Dezember direkt über die Premiere-Homepage erhältlich. In der Einführungsphase wird darüber hinaus mit ausgewählten Partnern wie amazon.de, Payback und real zusammengearbeitet. Nach Aktivierung des Erstguthabens werden für ein Jahr zwölf Euro als so genannte Smartcard-Nutzungsbebühr vom Prepaidkonto abgebucht. Voraussetzung zur Nutzung ist ein Digital-Receiver, der auf Wunsch auch über Premiere bestellt oder im Fachhandel erworben werden kann.

  • ...und wieder Abzocke mit den SmartCards... Ich finde das eine Unverschämtheit, dass die nach wie vor mit den Cards selbst eine Art Nebenverdienst machen...

  • und hier nochmal aus eine anderen quelle:


  • Quote

    Original von markus21
    ...und wieder Abzocke mit den SmartCards... Ich finde das eine Unverschämtheit, dass die nach wie vor mit den Cards selbst eine Art Nebenverdienst machen...


    Die Herstellkosten sind halt so hoch. Frag doch mal das Aaconda-Team. :wmbiggrin:

  • Quote

    Original von hy-bye


    Die Herstellkosten sind halt so hoch. Frag doch mal das Aaconda-Team. :wmbiggrin:


    Na, jetzt wird mir einiges klar... :P

  • Ab Donnerstag gibt es das Premiere Flex auch bei Penny. Siehe hier: http://www3.penny.de/index.php?id=3897.


    Wenn man 50 € einzahlt, bekommt man 55 € als Guthaben.
    Was haltet ihr von dem Angebot? Lohnt sich das, wenn man hauptsächlich Filme bei P-Direkt bestellt? Auf ein Abo will ich mich nicht unbedingt einlassen.

  • Aber solange man nur P-Direkt und das Sport-Portal nutzt, ist Premiere-Flex doch kein "billiger Mäusefang", oder? Nur wenn man sich für ein komplettes Programmpaket interessiert, fährt man mit einem Abo billiger.

  • Die Versuchen die Leute, die Gemerkt haben wie schlecht das Premiere Programm eigentlich ist und gekündigt haben, wie ich, einzufangen, also mäusefang, meiner Meinung nach, muss ja nich jeder das gleiche denken!
    Die Direckt Filme sind alt, in der Videothek sind aktuellere Filme für 1-2 € zu haben, also warumm sollte mann für ältere Movies auch noch mehr Geld ausgeben, höchstens der Faulheit wegen!


    MfG

  • Stimmt, die gute alte Videothek ist eine gute Alternative zu Premiere.
    Aber 3 € für einen Direkt-Film, den man sich mit Hilfe von Dreambox + PC auf DVD brennt, ist eigentlich auch nicht teuer.

  • Nicht teuer, 3€ sind das doppelte verglichen mit der Videothek, auserdem ist die Videothek viel aktueller und kopieren kann mann in jedem Fall, das ist kein Argument, auserdem behalte ich kaum einen Film, wenn ich ihn gesehen hab dann schaue ich ihn nicht nochmal an!



    MfG

  • Quote

    Original von whopper
    auserdem ist die Videothek viel aktueller und kopieren kann mann in jedem Fall


    Kopieren von DVDs aus der Videothek ist in meinen Augen sehr umständlich. Zuerst muss man sich mit dem Kopierschutz herumschlagen und dann muss man schauen, dass man die 5-9 GB auf einen SingleLayer-Rohling bringt.
    Ich denke, zusammenfassend kann man sagen: der Preis spricht für die Videothek, der Komfort für Premiere Direkt.

  • Der Pay-TV-Sender Premiere hat sich einen neuen Vertriebsweg ausgedacht und ist ab heute auch im Supermarkt erhältlich. Zunächst wird die Prepaid-Version des Bezahlfernsehens mit Namen Premiere Flex einem Bericht von Pressetext Austria zufolge in allen Penny-Märkten in Deutschland und Österreich angeboten.


    Über ein E-Loading-System können die User künftig ohne Abo- oder Vertragsbindung Premiere zu sich nach Hause holen. Der Kunde bezahlt im Voraus das Guthaben im Wert von 25, 50 oder 75 Euro, bekommt Gutscheinnummer und PIN-Code und kann danach den Zugang über die Premiere Flex-Hotline freischalten. Die erforderliche Smartcard wird nach der ersten Aktivierung zugeschickt.


    In weiterer Folge wird Premiere Flex noch vor Weihnachten auch bei real, Marktkauf, in einigen Elektronikfachgeschäften sowie über Amazon und Payback angeboten. Zudem ist das Prepaid-Fernsehen auch direkt unter http://www.premiere-flex.de erhältlich.


    Quelle: Satnews

    IHAD - where dreams do come true!

  • Quote

    Original von Kikero


    Kopieren von DVDs aus der Videothek ist in meinen Augen sehr umständlich. Zuerst muss man sich mit dem Kopierschutz herumschlagen und dann muss man schauen, dass man die 5-9 GB auf einen SingleLayer-Rohling bringt.
    Ich denke, zusammenfassend kann man sagen: der Preis spricht für die Videothek, der Komfort für Premiere Direkt.


    zum kopieren einer DVD reichen AnyDVD + CloneDVD. Und Alles geht autom. Das hab ich sogar meiner Freundin bei bringen können!


    Die Zusammenfassung aus meiner Sicht:


    Videothek:


    + Qualität
    + 5.1 ist synchron !!!
    + Preis
    + Aktuelle Filme
    + Große Auswahl (Auch an Klassiker in guter Qualität)


    - Ich muss aus der Wohnung (OVideothek ist wieder ein anderes Thema!)
    - Es sind nicht immer alle Filme verfügbar (Obwohl zumeist ein Anruf genügt)


    Premiere:


    + Komfortabel


    - Schlechte Bildqualität
    - asynchrones 5.1 (zumindest mit der Dream)
    - Preis
    - Man unterstützt die schlechte Kundenpolitik und Abzocke von PW
    - Nicht so aktuell wie Videothek
    - Kleine Auswahl


    hab ich was vergessen?

  • Quote

    Original von Kikero


    Kopieren von DVDs aus der Videothek ist in meinen Augen sehr umständlich. Zuerst muss man sich mit dem Kopierschutz herumschlagen und dann muss man schauen, dass man die 5-9 GB auf einen SingleLayer-Rohling bringt.
    Ich denke, zusammenfassend kann man sagen: der Preis spricht für die Videothek, der Komfort für Premiere Direkt.


    Mal davon abgesehen das es illegal und strafbar ist.

  • Quote

    Mal davon abgesehen das es illegal und strafbar ist.


    -ohweiha --da muß man ja jetzt richtig angst bekommen ,und ein schlechtes gewissen haben wenn man sowas macht - :wmbiggrin: :tongue: ;)
    -das flex ist für manche leute schon ne alternative zum vertrag-ich brauche es nicht ,habe da ne andere lösung gefunden
    --aber bevor ihr hier weitermeckert -es wird niemand gezwungen so ein angebot anzunemen -

  • Quote

    Original von jaegerx


    -ohweiha --da muß man ja jetzt richtig angst bekommen ,und ein schlechtes gewissen haben wenn man sowas macht - :wmbiggrin: :tongue: ;)


    Naja, das hier so wenig Unrechtsbewußtsein herrscht erstaunt mich doch.
    Aber wisst ihr, als jemand der selbst Software macht und durch "kopieren" monatlich 700€ weniger auf dem Scheck stehen hat stört das schon.

  • Das Premiereprogramm kann man gut oder schlecht finden, aber endlich werden mal neue Wege gegangen. Das kann eigentlich nur für den Endkunden gut werden, weil er mehr Auswahlmöglichkeiten hat. Also Abo,Prepaid oder garnichts.

  • Ich finde auch das Premiere Flex eine gute Alternative zum Abo ist.


    Und ein Euro pro Monat an Verwaltungsgebühren ist auch nicht zu viel.

  • Ich habe heute von Premiere ein Angebot über einen vollen Zugang zu Premiere Direkt bekommen. Wenn ich meine Karte nicht zurück geschickt habe, dann soll ich die behalten (schon witzig, ich streite mich noch immer mit dem Sauhaufen rum, 35,00 EUR für angeblich nicht zurückgeschickte Karte...) oder kostenlos eine neue Karte bestellen. Dann habe ich 1 Jahr Zugang zu allen Direktangeboten Ohne vertragliche Bindung.


    Eigendlich nicht schlecht, wenn die micht nicht so extrem verärgert hätten. Auf sowas hatte ich schon immer gewartet, nur bezahlen wenn ich schauen will.


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