Festplatte defragmentieren?

  • Hallo.


    Ist es eigentlich nötig die Festplatte in der DB regelmäßig zu defragmentieren? Meines Wissens nach gibt es ja auch keine möglichkeit dieses zu tun.


    mfg, Bahnbuster

    -- Klingt komisch, ist aber so! --

  • Hi,soweit ich weiss muss man eine Festplatte unter


    Linux nicht defragmentieren,es ist nicht so wie unter


    Windows......


    Gruss ralf

  • In LINUX wird der erste freie Platz mit genügend Größe für eine Datei gesucht, d.h de Fakto kommt es zu keiner richtige Fragementierung. In der Praxis liegt die Fragmentierung bei etwa 10%. Wenn die Festplatte ziemlich voll ist kann dies steigen.
    Es gibt zwar Defragmentierungsprogramme für Linux, aber die allgemeine Ansicht ist das dies unnötig ist.


    Windows sucht den ersten freien Sektor und beginnt mit schreiben - kommt Windows damit nicht aus überspringt es die nächsten besetzten Sektoren und schreibt weiter im nächsten freien - so ensteht dann sukzessive eine hohe Fragmentierung der Dateien.


    lg
    Peter

    DM7020S, USB Stick, 250GB HD, Image: Gemini 4.2, USB: dzt. leer, Extern: Thecus N5200 NAS, Fürs Streamen : Zensonic Z500, NOXON :tongue:

    Edited once, last by peterfu ().

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    Original von peterfu
    In LINUX wird der erste freie Platz mit genügend Größe für eine Datei gesucht


    Woher weiß Linux, wie lang ich aufnehmen will, also wie groß die Datei werden wird? :360:


    Ein verwunderter digi11

  • wenn du merkst, dass die platte langsamer wird, formatier sie einfach neu..

    Gruss Doc!



    „Auge um Auge und die ganze Welt wird blind sein!“Mahatma Ghandi

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    Original von digi11
    Woher weiß Linux, wie lang ich aufnehmen will, also wie groß die Datei werden wird?


    Gute Frage

    DM7020S, USB Stick, 250GB HD, Image: Gemini 4.2, USB: dzt. leer, Extern: Thecus N5200 NAS, Fürs Streamen : Zensonic Z500, NOXON :tongue:

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    Original von digi11
    Woher weiß Linux, wie lang ich aufnehmen will, also wie groß die Datei werden wird?


    Die max. Dateigrösse kannst Du ja einstellen...

  • ???? Was hat denn die maximale Dateigröße mit meiner geplanten Aufnahmedauer zu tun? :rolleyes:

  • Ist doch logisch! Linux braucht keinen Platz zu suchen der grösser als Beispielsweise 1 GB ist.
    - Dauert die Aufnahme länger als 1 GB, wird eine neue Datei angelegt.
    - Ist sie kürzer, gibts halt ein Loch, das mit andereren Dateien aufgefüllt werden kann.

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    Original von maxl
    jamas: tu uns den gefallen und lies mal witer uben bevor du drauflospostest ;)


    Wie meinen? Kannst Du etwa der Logik nicht folgen?

  • OK


    Es geht um´s Linux Filesystem - nicht um die Splittinggröße


    erklär mal: wie soll das Filesystem die Splittinggröße mitbekommen? :P

  • Dem FS wird beim Aufnahmebeginn einfach mitgeteilt: Achtung jetzt kommt eine Datei, die 1 GB gross ist.

  • Die Filegröße braucht beim Anlegen nicht bekannt zu sein.


    Die kurze Antwort, warum ext2/3 bei der Verteilung der Daten besser abschneidet als die Windows-Filesysteme und kaum Defragmentierung benötigt:

    • Blockgruppen halten die Daten beienander
    • Es werden große Blockgruppen pre-alloziert

    Die lange Antwort steht u.a. hier: Design and Implementation of the Second exteded Filesystem

  • hallo, ich finde die mögl. erklärung von jamas nachvollziehbar. wenn man auf den aufnahmeknopf drückt, schaut die dreambox nach wie groß die splittgröße eingestellt ist, und wenn er sieht aha 1gb, dann schaut sich die dream nach der 1. möglichichen position für diese max. 1gb-datei um ...


    greetings
    losthighway

  • Nachvollziehbar vielleicht schon. Leider kennen die zugehörigen Aufrufe wie open()/create()/fopen()/usw. aber nicht einmal einen Parameter, in dem man ihnen so was wie eine Zielgröße mitgeben könnte.


    Heutige Dateisysteme sind komplex und können Fragmentierung nicht nur für diesen einen und sehr speziellen Fall weitgehend vermeiden. Die Erklärung, wie sie es machen, kann daher leider auch nicht besonders einfach ausfallen.


    Ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat: für jedes komplexe System existiert mindestens eine Erklärung, die gleichermaßen einfach, anschaulich, nachvollziehbar, wie falsch ist.