Backup Lösung für OE2.0 auf DM7020HD

  • Oh mann, vielen Dank für den Hinweis. Hatte es zwischenzeitlich auch gerafft (siehe editierter letzter Post auf Seite 1). Da ich mir die Seite 1 als Favorit eingerichtet habe, habe ich nicht bemerkt, dass auf Seite 2 schon was steht. Ich hänge die bootlog Datei nochmal an, damit der Thread übersichtlich bleibt.


    Auffällig finde ich die Passage:

    Code
    [ 12.732000] No filesystem could mount root, tried: ext3 ext2 ext4 vfat xfs
    [ 12.733000] Kernel panic - not syncing: VFS: Unable to mount root fs on unknown-block(8,18)
    [ 12.734000] Rebooting in 180 seconds..


    Ich hoffe mir kann mit der bootlog Datei jemand sagen, wie das Problem zu beheben ist.


    Viele Grüße


    DJens

  • Der erste boot bricht mit der kernel panik ab und beim zweiten Versuch nach den 180 Sekunden Wartezeit klappt der Boot dann.


    Ich fang' mal von vorne an:
    wie heisst die .bat am USB Stick auf der FAT Partition, in der "root=/dev/sdb2" etc. steht und was steht im Bios? sprich hast du das BIOS richtig eingestellt -> http://wiki.blue-panel.com/ind…ediaBoot_Script#DM_7020HD


    Wie groß ist die ext4 Partition für das rootfs? Poste mal die Ausgabe des folgenden Befehles wenn die Box gebootet ist


    parted -s /dev/sdb print

    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox

  • Also: Im boot Verzeichnis heißt die .bat Datei:


    autoexec_dm7020hd_mb.bat


    Und das ist der Inhalt dieser Datei:


    Code
    /boot/bootlogo-dm7020hd.elf.gz filename=/boot/bootlogo-dm7020hd.jpg
    /boot/vmlinux-3.2-dm7020hd.gz init=/sbin/init root=/dev/sdb2 rootfs=ext4 rootdelay=12 rw console=ttyS0,115200 debug


    Im Bios steht der gleiche Dateiname (s. auch diesen Post, von weiter vorne).




    Hier ist die Ausgabe des Befehls "parted -s /dev/sdb print":


    Code
    root@dm7020hd:~# parted -s /dev/sdb print
    Model: Intenso Micro Line (scsi)
    Disk /dev/sdb: 15.6GB
    Sector size (logical/physical): 512B/512B
    Partition Table: msdos
    Disk Flags:
    Number Start End Size Type File system Flags
    1 512B 268MB 268MB primary fat32 boot
    2 268MB 15.6GB 15.4GB primary ext4
  • das hatte ich vermutet ...
    ich glaube, die rootfs Partition mit 15,4 GB viel zu groß, IMHO sind 750MB ausreichen, mehr als 1GB würde ich nicht machen



    Hast du das mediaboot Plugin verwendet? normalerweise wird da eine 2. Partition angelegt


    im Grunde kannst du den Inhalt von /dev/sdb2 wegsichern, die Partition löschen, eine Neue mit 750MB - 1GB anlegen und mit ausreichend inodes in ext4 formatierenn. Das ist in 5 Minuten erledigt, wenn man weiß wie.


    das eParted Plugin eignet sich gut dafür, wenn man auf der Konsole nicht so fit ist.


    Dann noch vielleicht eine 512MB Partition für SWAP anlegen und den Rest des Sticks in einer 4. Partition, die du dann nach /data wie im Flash für picons etc. mounten kannst.


    dann den Inhalt von /dev/sdb2 wieder restoren und rebooten, dauert insgesamt keine 10 Minuten


    Die Partitionstabelle des bootsticks meiner DM7020HD sieht so aus


    Entweder das Image neu mit dem Mediaboot Plugin neu einrichten und einen 2-4GB USB Stick verwenden (die sind neu rar geworden) oder per PN melden, dann erledige ich dir das über TeamViewer auf der Konsole und "bau'" dir den Stick in 10-15 Minuten um, ohne dass du das Image neu installieren musst ;)


    ausser du bist fit auf der shell
    Eine komplette Anleitung mag ich jetzt nicht posten, zudem ist da genügend Potential etwas falsch zu machen, wenn man stur Eingaben abtippselt ...

    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox

    Edited 2 times, last by Fred Bogus Trumper ().

  • Fred: vielen Dank für das Angebot mit dem TeamViewer! Ich komme vielleicht noch darauf zurück!


    Ich habe heute Abend mal mein Backup auf einen zweiten baugleichen Stick gespielt (über mediaboot). Dabei habe ich darauf geachtet, dass die ersten 3 Partitionen relativ klein sind, das mit mediaboot erstellte Ergebnis sieht so aus:


    root@dm7020hd:~# parted /dev/sdb
    GNU Parted 3.1
    Using /dev/sdb
    Welcome to GNU Parted! Type 'help' to view a list of commands.
    (parted) print
    Model: Intenso Micro Line (scsi)
    Disk /dev/sdb: 15.6GB
    Sector size (logical/physical): 512B/512B
    Partition Table: msdos
    Disk Flags:


    Number Start End Size Type File system Flags
    1 512B 16.8MB 16.8MB primary fat32 boot
    2 16.8MB 554MB 537MB primary linux-swap(v1)
    3 554MB 1627MB 1074MB primary ext4
    4 1627MB 15.6GB 14.0GB primary ext4


    Im Grunde also gleich wie bei Dir Fred, nur dass 2 und 3 vertauscht sind. Dennoch dauert das booten immer noch so lange. Einen kleineren Stick, von dem ich keinen baugleichen mehr habe, hatte ich ja auch schon erfolglos ausprobiert.


    Ich generiere morgen nochmal ein Bootlog, mit der aktuellen Konfiguration und poste das mal noch. Vielleicht ist ja hier noch etwas anderes ersichtlich. Ansonsten würde ich das Angebot mit dem TeamViewer annehmen...

  • Hast du noch immer die kernel panic im log und dann "Rebooting in 180 seconds.." ?


    Mir gehen langsam die Ideen aus ...


    Welches Image hast du wie auf den Stick gemacht? Ein Flash Copy, kompett neu installiert oder ein dflash backup mit nfiextract(.py) extrahiert etc.?

    Gruß Fred


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    Edited 2 times, last by Fred Bogus Trumper ().

  • Auch wenn du es schon mal beschrieben hast. Könntest du einen Screenshot machen von den Bios Einstellungen wo die autoexec eingestellt ist?

    -->
    openwrt + minicom + screen = 24/7 Bootlog

  • Also anbei nochmal alles was relevant sein könnte als Screenshot. Kernel Panic ist immer noch da.


    Ich kriege es von der Historie glaube ich nicht mehr ganz zusammen aber ich versuche es mal.
    1. Ich hatte und habe immer noch auf dem internen Flash ein laufendes und "schnell" bootendes Image, welches ich mir erhalten wollte.
    2. Dann habe ich mir mehrere Sticks beschafft, um mit MediaBoot zu experimentieren.
    3. Dabei habe ich im ersten Schritt über MediaBoot ein Backup gemacht auf die intern verbaute Festplatte gemacht "dreambox-image-dm7020hd-bak_YYYYMMDD.tar.bz2".
    4. Dieses Backup habe ich anschließend auf den/die Sticks über das MediaBoot Menu aufgespielt.
    5. Da ich ja aber eigentlich mit dem Stick bei 0 anfangen möchte, habe ich dann das neueste Image (OE2.0) auf den Stick geladen und soweit mal alles initial eingerichtet (Senderliste usw.), sodass man zunächst den Stick zum Fernsehen verwenden kann.


    Nun ist es so, dass das Problem des langen Bootens seit Anfang an mit den "MediaBootSticks" besteht. Ich hatte ja auch schon ein deutlich kleineren Stick (2 oder 4 GB) verwendet. Auch das hatte nichts an der langen Boot-Zeit geändert.

  • das BIOS passt soweit


    Wie hast du die 3TB Platte angeschlossen? SATA, eSATA oder USB?


    lt. bootlog war beim 1. Versuch zu booten die 3TB Platte /dev/sdb und der Stick /dev/sda
    lt. command line sucht das BIOS qm device /dev/sdb den kernel, aber auf der 3TB Platte wird nichts gefunden -> kernel panic ....
    beim 2. Versuch ist der Stick /dev/sdb und er boot klappt


    das habe ich letztens wohl übersehen


    das klassische "wandering device" Problem - das meist dann auftritt, wenn mehrere USB Devices angeschlossen sind.


    Am besten eine interne Platte (am SATA Port angeschlossen) verwenden und nur einen USB-Stick bzw. Device


    was du versuchen kannst:
    in der autoexec_dm7020hd_mb.bat anstatt /boot/.. /usb/.. zu verwenden also

    Code
    /usb/bootlogo-dm7020hd.elf.gz filename=/boot/bootlogo-dm7020hd.jpg
    /usbvmlinux-3.2-dm7020hd.gz init=/sbin/init root=/dev/sdb2 rootfs=ext4 rootdelay=12 rw console=ttyS0,115200 debug


    oder in der command line rootfs=/dev/sda angeben, aber dann ist die 3TB Platte /dev/sdb, was auch nicht optimal ist

  • Hallo nochmal,


    ich habe nun bei beiden Sticks (d.h. der ursprüngliche mit der großen Partition als auch der mit der optimierten Partitionierung) den Zeilenstart der beiden Zeilen von "/boot/" auf "/usb/" geändert. Beim filename habe ich das /boot/ am Start belassen.
    Ich nehme an, dass in Deiner 2. Zeile der zweite / nach "/usb" fehlt. Ich habe diesen bei meinem Test ergänzt.
    Leider immer noch keine Änderung. Was mir aufgefallen ist, ist dass in den beiden autoexecs der Sticks einmal sdb2 und einmal sdb3 drin stand. Wie kann ich herausfinden, was an einem bestimmten Port korrekt wäre?
    Womit ich keinen Schmerz hätte, wäre die Platte komplett auszubauen, denn ich nehme mittlerweile sowieso auf NAS auf. Kämen wir so der Lösung einen Schritt näher oder benötige ich in jedem Fall eine eigene Platte intern?


    Du schreibst "rootfs=/dev/sda" und meinst vermutlich "root=/dev/sda" oder?


    Viele Grüße und Danke für die geduldige Hilfe!


    DJens

  • Quote

    Original von DJens



    Du schreibst "rootfs=/dev/sda" und meinst vermutlich "root=/dev/sda" oder?


    ja, sorry, da habe ich mich vertippselt - wie in der commandline, die sollte (je nach stick) so aussehen

    Code
    /usb/bootlogo-dm7020hd.elf.gz filename=/boot/bootlogo-dm7020hd.jpg
    /usb/vmlinux-3.2-dm7020hd.gz init=/sbin/init root=/dev/sdb3 rootfs=ext4 rootdelay=12 rw console=ttyS0,115200 debug


    mach in beide Zeilen das /usb statt dem /boot rein


    ob sdb2 oder sdb3 hängt von der Partitionierung und des Sticks ab, du musst die Partition angeben, auf dem das rootfs liegt


    beim 16GB Stick war das ursprünglich /dev/sdb2 - die große 15,4GB Partition
    beim 2. war die 2. Partition für den swap, und die 3. für das rootfs, also /dev/sdb3
    /dev/sdb1 ist immer die FAT Partition, in der die autoexec_dm7020hd_mb.bat und der kernel etc. liegt


    aber das erledigt eigenlich alles das Mediaboot Plugin automatisch



    dein Problem ist, das der Stick beim Booten zuerst schneller als die HDD erkannt wird, und dann zu /dev/sda wird, während das BIOS versucht den kernel von /dev/sdb1 zu laden, das ist dann die 1.Partition der Platte. Das passiert eigenlich nur, wenn die Platte per USB dranhängt, Platten an den SATA Ports werden zu 99% schneller als USB Devices erkannt, wenn nicht kann man das delay hochdrehen



    Deshalb noch einmal die Frage: wie ist die 3TB HDD angeschlossen bzw. an welchem Anschluss (Port)

    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox

  • Die 3TB Platte ist intern an SATA angeschlossen. Kann man der Erkennung der Platten auf irgendeine Art und Weise mehr Zeit geben?
    Ist ein vollständig plattenloser Betrieb denkbar? Also nur mit Stick? Aufnahmen mache ich mittlerweile über das NAS...

  • hmm, eigenartig


    ich habe hier 3 Boxen (dm7020hd, 2x dm800se) die vom Stick booten und eine interne HDD verbaut haben, keine einzige hat in den letzen 3-5 Jahren beim Booten vom Stick Probleme in der Art gemacht.


    klar kannst du das komplett ohne hdd einrichten, das macht dann garantiert keine Probleme wenn sonst kein device beim Booten angeschlossen ist. In die autoexec_dm7020hd_mb.bat kommt dann eben


    root=/dev/sda2


    oder


    root=/dev/sda3


    je nachdem auf welcher Partition sich das rootfs befindet.



    Was du aber noch versuchen könntest:
    Im Bios im Reiter "BOOT" ganz unten unter Poweron Behavior den USB Support zu disablen


    Enable USB Support [DISABLE ]


    ich kann mich dunkel daran erinnern, dass das ein workaround war, wenn die box partout nicht vom Stick booten wollte ...

  • Gibt es außer den Aufnahmen sonstige Dinge, um die ich mich kümmern müsste, wenn ich die Platte ausbaue?


    Ich probiere das mit der Bios Einstellung heute Abend mal. Bin erst mal außer Haus.

  • Also ich habe die Einstellung ausprobiert. Die Box startet nun wieder in ca. 1:30 Minuten. Allerdings nicht vom Stick sondern von der Platte als "secondary boot device"...


    Der Stick ist nun unter /dev/sda zu finden, die Platte unter /dev/sdb. Das habe ich über parted print herausgefunden...


    Nun muss ich mal versuchen, in der Autoexec sda2 einzugeben. Und es dann nochmal probieren.


    Mein Verstand sagt mir, dass es zunächst kontraproduktiv ist den USB Support beim Starten zu disablen, wenn ich doch von einem USB Stick starten möchte?


    Ich schreibe nochmal, wenn ich das oben getestet habe...


    Ich habe das /usb/ zunächst wieder auf /boot/ zurückgestellt in der autoexec - das hatte ja nichts gebracht...

  • Ich stelle nun auch bei korrektem /dev/sda2 bzw. 3 Eintrag in der Autoexec fest, dass bei disabled USB Support nicht vom Stick gebootet wird, was meines Erachtens auch einleuchtend ist, da ja dadurch die USB Unterstützung deaktiviert ist.


    Ich ziehe nun ernsthaft in Erwägung, die Platte auszubauen. Neben den bereits ausgelagerten Aufnahme + Timeshift auf das NAS müsste ich mich noch um den Backup Pfad kümmern. Dieser wird wohl auch aufs NAS oder auf die 4. Partition des Sticks kommen (oder beides). Gibt es sonst noch Dinge, die zu beachten wären, bevor ich die Platte ausbaue?

  • die Festplatte aushängen und auf "nicht automatisch einhängen" ändern
    die Aufnahmeverzeichnisse ändern
    das Backup würde ich auf das NAS machen


    du musst aber die Platte vorerst nicht ausbauen, vom Strom trennen und das SATA Kabel abstöpseln reicht auch


    da fällt mir ein - tausch' mal vorher die SATA Ports.
    Also das Kabel an dem die interne Platte jetzt hängt an den SATA Port an dem jetzt das Kabel für den exteren eSATA Anschluss hängt und umgekehrt


    Ein Versuch wäre es wert

  • Warum muss auch der Kernel und die Autoexec Files unbedingt auf USB liegen? Funktioniert doch super wenn das auf dem flash bleibt und man nur das Image via USB startet oder?


    Was auch auffällig ist.. auf deinen Screenshots.
    Prim ist autoxec_dm7020hd_mb.bat eingestellt.
    Alternative ist autoexec_dm7020hd.bat eingestellt... und bei zweiten Boot funktioniert es dann auch.


    Ich würde dann einfach mal nur die "autoexec_dm7020hd.bat" testen. So liegt es bei mir auch im flash durch MB angelegt.

    -->
    openwrt + minicom + screen = 24/7 Bootlog

    Edited 2 times, last by Schnello ().

  • ja, dumbo "light" würde auch klappen und das habe ich mir auch schon überlegt


    aber das hilft auch nichts, wenn das rootfs auf /dev/sdb2 oder /dev/sdb3 liegt, wenn der kernel den Stick beim ersten boot als /dev/sda erkennt und die Platte als /dev/sdb. Dann findet das BIOS zwar den kernel, aber nicht das rootfs ...


    Ich würde mich ja gerne per remote auf die Box schalten, weil das Verhalten nicht normal ist, irgendwo liegt da der Hund begraben ...

    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox