Backup Lösung für OE2.0 auf DM7020HD

  • Hallo zusammen,


    es gibt ja unterschiedlichste Backup Lösungen und unendlich viele Threads in diesem und anderen Foren zu diesem Thema. Leider führt nichts zum Erfolg - ein Backup, welches ich installieren kann, sodass anschließend neben dem OS (OE2.0) auch alle Plugins mit ihren jeweiligen Einstellungen; Senderlisten etc. wieder da sind. Kurzum: Ich möchte einfach einen Stand wiederherstellen, der sich durch nichts von dem Stand unterscheidet, zu dem ich das Backup erstellt habe.
    Warum ich das haben möchte, erkläre ich auch noch in einigen Worten. Ich komme alle halbe Jahre wieder zu dem Punkt, an dem ich irgendetwas ändern möchte, und diese Änderungen dazu führen, dass ich früher oder später an einen Punkt komme, an dem ich sage: Na gut, dann flashe ich neu und nimm den ganzen Folgeaufwand in Kauf mit der Aussicht, dass ich mit frischer Installation das erstrebte Ziel erreiche. Das "ständige" Neuaufsetzen nervt und frustriert natürlich ungemein, weil ich die Zeit besser nutzen könnte.
    Jetzt wird es kurz offtopic:
    Aktuell möchte ich für das Aufnahmeverzeichnis mein neues NAS verwenden. Das ließ sich auch soweit einrichten, dass bei eingeschaltetem NAS und Dreambox alles funktionierte. Der darauf folgende Versuch auf das ausgeschaltete NAS zuzugreifen scheiterte natürlich. Daraufhin habe ich das NAS angeschaltet, erneut den Zugriff probiert und einige Dateien (z.B. automounts.xml) betrachtet. Zig mal habe ich den Mountpfad überprüft und die Freigabe im Netzwerkbrowser neu eingerichtet. Aber ich bekomme es einfach nicht mehr hin, die Freigabe auch zu verbinden. Nun bin ich wieder an besagtem Punkt, an dem ich eine Neuinstallation in Kauf nehme und möchte dieses mal alles schlauer machen - mit Backups vor jeder Änderung am System (seien es Plugin-Installationen, Updates oder geänderte Einstellungen). Ich möchte das System nun einmal einrichten und dann nie mehr ganz von vorne anfangen müssen. Ich muss mich jedes mal komplett neu "einlesen", weil ich eben nicht regelmäßig an der Dreambox herumbastel.
    Die Lösungen die mir bekannt sind, sind folgende:
    [list=1]
    [*]Rescue-Loader: gibts bei DM7020HD noch nicht; ich habe nur den alten second stage loader. Hier steht:

    Code
    You can download the current flash content, but please don't expect to be able to flash it back. It's merely a debugging feature.


    Ich suche ja etwas zuverlässiges. Also hilft mir das nicht weiter. Selbst, wenn ich es schaffen würde den Rescue-Loader auf meine Box zu bekommen, so ist auch hier die Backup-Funktion, nur zu Debugging Zwecken gedacht (so mein Verständnis nach dem Ansehen eines YouTube Videos zum Thema Rescue-Loader)...
    [*]Einstellungen sichern aus dem OS heraus: Hier gehe ich stark davon aus, dass tatsächlich nur die Grundeinstellungen (OE out of the box) gesichert werden. Das ist ja aber nun wirklich nur der kleinste Teil der Arbeit. Ich brauche ja auch die Plugins samt Einstellungen.
    [*]dbackup: nur mit dreamOS bzw. DM820 und DM7080 kompatibel
    [*]dflash: Da das in meinem Fall das Zielführendste zu sein scheint, habe ich es in der Version 13.7 zusammen mit nfiwrite 1.10 installiert. Leider haben generierte Backups unabhängig von der Einstellung "Backup bigger than flash" 0 Bytes Dateigröße (dbackup.log, mit der ich persönlich nicht viel anfagnen kann, hängt an).
    [/list=1]


    Ist jemandem noch eine 5., möglichst ausgereifte, Möglichkeit bekannt, der der mir gewünschten Funktionalität möglichst nahe kommt? Oder kann mir jemand einen Weg aufzeigen, wie ich mit einer der 4 genannten Möglichkeiten doch noch den Zieleinlauf schaffe?


    Nochmal zurück zur aktuellen Situation:
    Blöd wäre, wenn nach dem Wiederaufsetzen des Systems sich herausstellt, dass das Problem beim NAS zu suchen ist und die Dreambox bzw. die dort installierte Software dafür gar nichts kann. Dann hätte ich meine Einstellungen Plugins usw. grundlos verloren, sollte ich kein funktionierendes Backup in meinem Sinne erstellt bekommen. Natürlich habe ich das NAS nach bestem Wissen uns Gewissen ausgeschlossen, aber man weiß ja nie...


    Für konstruktive Hilfe bin ich sehr dankbar!


    Viele Grüße


    DJens

  • versuch mal multiminiboot, bequemer gehts nicht.
    cvs image im flash, mmb per telnet auf die box, box ausschalten, usb stick dran (ext3 formatiert), box hochfahren, stick mounten, mmb auf stick installieren (findest du unter erweiterungen).


    dann kansst du schalten und walten, wie du willst. images runter laden und auch komplett sichern.

  • [update 0.4-r0] enigma2-plugin-extensions-mediaboot_0.4- r0_mips32el


    Image mit Media-Boot auf USB kopieren, USB Boot einrichten (BIOS) und gut ist
    läuft so seit Jahren auf mene DM7020HD und 2x DM800SEv1


    backup des USB Sticks mit dd (wiki) oder mit tar (kompimiert oder nicht).
    .tar(.gz) backups brauchen viel weniger Platz, weil nicht der gesamte Stick sondern nur die Daten ins Archiv geschrieben werden.
    Wieder herstellen läuft gut auch ganz gut mit dd. Für ein restore von tar(.gz) Images gibt es kein wirkliches howto und wurde leider auch nie in Media-Boot integriert, obwohl im Prinzip easy wäre ...
    kann ich aber posten


    btw.
    das USB image meiner DM7020HD musste ich in gut 4 Jahren kein einziges mal wieder herstellen! wg. ext4 auf USB nie wieder UBIFS Errors bein Booten, was in jedem Fall neu flashen hies (neu oder ein (dflash) backup)

    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox

  • Vielen Dank für die Antworten!


    Verstehe ich es richtig, dass ich im Grunde das Betriebssystem auf den Stick ("Produktivstick") installiere und von dort aus auch starte, dort Plugins installiere usw.. D.h. alles ist auf dem Stick und der interne Flash der Dreambox "liegt brach". Bevor ich etwas ändere, kopiere ich diesen "Produktivstick" mit dem Linuxbefehl dd bitgenau auf einen anderen "Backupstick". Wenn etwas schief geht mit dem Produktivstick kopiere ich wieder per dd alles vom "Backupstick" auf den Produktivstick und weiter gehts.
    Habe ich das so richtig verstanden?
    Kann der "Produktivstick" auch der interne Flash der Dreambox sein?
    Wie sieht die "gefühlte Performance" aus, wenn das Betriebssystem auf dem Stick läuft?

  • Quote

    Original von DJens
    Verstehe ich es richtig, dass ich im Grunde das Betriebssystem auf den Stick ("Produktivstick") installiere und von dort aus auch starte, dort Plugins installiere usw.. D.h. alles ist auf dem Stick und der interne Flash der Dreambox "liegt brach". Bevor ich etwas ändere, kopiere ich diesen "Produktivstick" mit dem Linuxbefehl dd bitgenau auf einen anderen "Backupstick". Wenn etwas schief geht mit dem Produktivstick kopiere ich wieder per dd alles vom "Backupstick" auf den Produktivstick und weiter gehts.
    Habe ich das so richtig verstanden?


    Ja!


    Du musst aber nicht bei jeder Änderung ein Backup machen. Flash Image kopieren, Image einrichten und dann mal ein Backup machen. Auf nicht auf einen anderen Stick sondern z.B. auf die interne HDD als file. Solange der Stick nicht defekt ist, kann man das backup.iso oder wie man es nennen will wieder auf den Stick schreiben. Im Worst case kann man auch Daten direkt aus dem backup.iso extrahieren, ist aber etwas fummelig, wenn man es direkt auf der box macht.


    Quote

    Original von DJens
    Kann der "Produktivstick" auch der interne Flash der Dreambox sein?


    nein, das widerspricht sich ja
    aber du kannst mit media-boot quasi ein "backup" auf den Stick machen (Flash Image kopieren). Wenn die Box mal vom flash mal nicht mehr starten will, ist das USB Image quasi das Notfall Image


    Quote

    Original von DJens
    Wie sieht die "gefühlte Performance" aus, wenn das Betriebssystem auf dem Stick läuft?


    Quasi kein Unterschied. Ein "jungfräuliches" Image bootet IHMO ein paar Sekunden schneller vom Stick als vom Flash. Zumindest hatte ich das mal gemessen.


    Du kannst dich auch mit dflash rumqälen (Image Backup und restore duch flashen der Box). Ich weiß aber nicht 100%ig ob das noch funktioniert. Jedenfalls wird es vom Ersteller nicht mehr weiter entwickelt bzw. supported. Es gibt ein paar, die das noch verwenden

    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox

  • Sehr gut, vielen Dank!


    Ich werde mir zwei baugleiche Sticks für das Vorhaben organisieren. Ich bin froh, dass hier noch eine 5. (& 6.) Lösung gepostet wurde, weil ich bei dflash alles in allem ein schlechtes Bauchgefühl hatte. Hier gab es ja Versionen mit Ablaufdatum (d.h. "Zeitbomben") und teilweise startete die Box nach Einspielen des Backups nicht, wenn man mal von den Problemen die ich aktuell damit habe absieht.


    Ich werde die von Dir vorgeschlagene Lösung testen und berichten. Es hört sich vielversprechend an.


    Viele Grüße


    DJens

  • Ich bin auf ein Problem gestoßen:


    ich habe zunächst das Paket:


    enigma2-plugin-extensions-mediaboot_0.4-r0_mips32el.ipk


    installiert. Im Menu der Dreambox erscheint nun ein Eintrag mit media-boot.
    Anschließend habe ich die Datei:


    media-boot


    (Herkunft: https://www.i-have-a-dreambox.…ostid=1827141#post1827141) in das Verzeichnis:


    home/root/


    kopiert.




    Danach das BIOS gemäß http://wiki.blue-panel.com/index.php/MediaBoot_Script eingestellt. Allerdings statt:
    Primary boot source: usb [/autoexec_dm7020hd.bat]


    nur:
    Primary boot source: usb


    Beim Versuch das Image vom internen Flash auf den Stick (sdb1) zu kopieren kommt folgende Ausgabe:



    Kann hier nochmal jemand helfen, wie ich weiter vorgehen muss?

  • du musst den Namen der .bat in der source angeben. sonst weiß das BIOS beim Boot nicht wo sie es command line suchen soll


    ob da jetzt
    /autoexec_dm7020hd.bat


    oder
    /jetztbootedochendlichvonusb.bat


    steht ist vollkommen egal, wichtig ist nur, dass sich die Datei in /boot = 1. Partion/FAT befindet und genau so heisst wie im BIOS angegeben


    bei mediaboot ist glaube ich der Name üblich:
    /autoexec_dm7020hd_mb.bat


    --> https://www.i-have-a-dreambox.…hread.php?threadid=177693

  • Hab jetzt über Telnet hinter usb noch


    /autoexec_dm7020hd.bat


    angegeben Mir war zunächst nicht klar, dass man es einfach mit der Tastatur eingeben kann. Dennoch funktioniert der Befehl


    ./media-boot -i /dev/sdb1


    nicht - Fehlermeldung wie in meinem letzten Post. Dieser Befehl sorgt doch im Grunde nur dafür, dass der Inhalt des Dreambox-Flashs auf den Stick kopiert wird oder? Zu diesem Zeitpunkt liegt ja noch gar keine autoexec auf dem Stick...


    So versuche ich es gerade zumindest. Es handelt sich um einen frisch formatierten FAT32 Stick mit 4GB.


    Habe das Gefühl noch irgendwie auf dem Schlauch zu stehen...

  • Warum so kompliziert. Das Plugin hat doch seine eigene Sicherungroutine. Da musst man nichts
    per telnet machen. ;)

  • Also ich hatte mehrere Fehler in der Denke, die ich gerne mit denen teile, die vielleicht irgendwann einmal diesen Thread herausgraben:


    1. Vergesst den Befehl ./media-boot -i /dev/sdb1 und macht es so, wie netman es vorgeschlagen hat. Einfach über das OSD Menu von Mediaboot das Image auf den Stick packen. In meinem Fall habe ich erst ne Sicherungskopie (dafür muss noch kein USB-Stick stecken) des Dreambox-Flashs gemacht. Wenn man den USB-Stick einsteckt, dann hat das OSD-Menu einen Eintrag mehr (also dann insgesamt 2 Einträge). Dann kann man über den dazugekommenen Menueintrag die Sicherungskopie auf den Stick schreiben.


    2. Im Bios darf nicht


    /autoexec_dm7020hd.bat


    stehen. Das steht zwar so im weiter vorne verlinkten Wiki, es ist aber falsch, da auf den Stick eine


    autoexec_dm7020hd_mb.bat


    geschrieben wird. Folglich ist im Bios auch


    autoexec_dm7020hd_mb.bat


    einzugeben - unter der Voraussetzung natürlich, dass die Datei auf dem Stick nicht umbenannt wird.


    Vielen Dank für Eure Hilfe insbesondere an Fred Bogus Trumper!


    Grüße


    DJens

  • Eine Frage habe ich noch:


    Ist es irgendwie möglich eine Backupdatei zu verwenden, um ein über media-boot gesichertes Image auch auf den internen Flash der Dreambox zu schreiben, sodass die Dreambox fortan vom internen Flash starten kann?


    Hintergrund meiner Frage: Wenn ich vom Stick boote, dauert es fünf Minuten bis endlich Bild da ist. Dazu verwendet die Dreambox reproduzierbar drei Anläufe bis sie mal soweit kommt, dass der Ladebalken sichtbar wird.

  • teste einen anderen USB Stick und/oder dreh das rootdelay in der autoexec_....bat auf. Manche Sticks werden vom kernel früher, manche später beim booten erkannt
    mit 7 Sekunden delay bootet die Box hier jedesmal vom Stick, bis etwa 10-12 Sekunden kann man hochdrehen, mehr bringt, soweit ich weiß, nichts


    Code
    root@dm7020hd:~# cat /boot/autoexec_usboot.bat
    /usb/bootlogo-dm7020hd.elf.gz filename=/boot/bootlogo-dm7020hd_usbboot.jpg
    /usb/usb-dm7020hd.gz init=/sbin/init root=/dev/sdb2 rootfstype=ext4 rootdelay=7 rw console=ttyS0,115200 debug


    Ich verwende einen 8GB SanDisk Cruzer Fit mit 750MB ext4 rootfs Partition, mehr bringt nichts und verlängert nur die Bootzeiten.
    Boot bis zum Bild dauert keine 2 Minuten mit einer Menge installieren Plugins


    \\Edit
    schnell mal getestet (ich starte die Box nicht oft neu)
    1 Min 35 Sekunden bis ein Bild am TV erscheint (ZDF als Startsender)



    \\Edit 2


    achja, wg. dem media-boot Image in den Flash schreiben


    Ich sage mal theoretsch ginge es, wenn man ein paar Sachen beachtet, ich habe es aber noch nicht getestet und ich bin mir nicht sicher, wie das ubifs Filesystem im Flash das verkraftet ...


    - kernel / SSL im Flash und am Stick sollten ident sein
    - Box von USB booten, das Flash rootfs mit ubifs rw mouten und den Inhalt des Flash löschen oder formatieren
    - das rootfs des Sticks mit bind mount nochmal einhängen und dann den Inhalt des bind mounts in den Flash kopieren
    - danach die /etc/fstab im Flash wieder für den Flash boot anpassen, shutdown und die Box ohne Stick wieder booten


    Das ganze wäre in der Console zu machen -aber wie gesagt, ich hab's noch nicht getestet. Aber im schlimmsten Fall ist das ubifs imi lash hinüber und man muss die Box erneut flashen, aber die Box würde dennoch weiterhin vom Stick booten.


    Aber mehr Sinn würde machen, den media-boot Stick regelmäßig zu klonen, dann hat man immer eine mehr oder weniger aktuelle Sicherung, falls die Box vom mediaboot stick aus welchem Grund auch immer nicht mehr booten mag

  • Sinnvoller ist es regelmässig Backups des Stick-Images auf die Festplatte sichern. Falls der
    Stick nicht mehr will einfach vom Flash booten und das gesicherte Image wieder auf den Stick
    schreiben.

  • ;)


    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox

  • Bei mir sieht die autoexec Datei so aus:


    Code
    /boot/bootlogo-dm7020hd.elf.gz filename=/boot/bootlogo-dm7020hd.jpg
    /boot/vmlinux-3.2-dm7020hd.gz root=/dev/sdb2 rootfs=ext4 rootdelay=10 rw console=ttyS0,115200 debug


    Das rootdelay steht also schon auf 10. Was mir noch auffällt ist, dass die Datei bei mir vom boot Verzeichnis aus geladen wird und der init Befehl fehlt?!
    Kann die lange Bootzeit auch damit zusammenhängen?


    @ Fred: Ist das Dein Klon-Skript oder das GetImageOnFlash-Skript welches Du Dir mal eben so aus dem Ärmel geschüttelt hast?

  • nein, das ist nur der log des scriptes das mir regelmäßig das Image in ein .tar Archiv sichert. Das ist viel schneller als mit dd und benötigt bei weitem weniger Platz. Für das restoren des backups gibt es auch ein scirpt ...


    Quote

    Original von DJens
    Das rootdelay steht also schon auf 10. Was mir noch auffällt ist, dass die Datei bei mir vom boot Verzeichnis aus geladen wird und der init Befehl fehlt?!
    Kann die lange Bootzeit auch damit zusammenhängen?


    Das passt schon, der kernel liegt in /boot = /dev/sdb1 und wird auch von dort beim boot geladen
    mach mal das "init=/sbin/init" in die command line, aber ich glaube nicht das es daran liegt, aber ein Versuch ist es wert



    Ich glaube trotzdem, dass es am Stick liegt. Hast du einen anderen zum Testen? Einfach noch mal mit Mediaboot das Flash Image auf den Stick kopieren


    Ein bootlog wäre sonst vielleicht auch interessant

    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox

  • Ich habe mittlerweile mehrere Sticks ausprobiert und bisher an einem das "init=/sbin/init" eingefügt. Leider bleiben die langen Bootzeiten bestehen. Zum Thema bootlog habe ich mich gerade eingelesen, und frage mich, ob die Dreambox selbst so eine Log-Datei lokal erstellen kann, weil ich kein Nullmodemkabel habe... Und putty über Netzwerk verliert ja die Verbindung beim Neustart der Dreambox...

  • nein, wenn du mit putty seriell logst, wird auch nach reboot weiter gelogt


    der "lokale" log befindet in /var/log/messages, allerdings werden hier nur die kernel Meldungen gelogt, nicht aber enigma2 Meldungen, dazu müsstest enigma2 manuell neu starten und in ein log schreiben


    Aber da deine Box langsam bootet, wäre ein bootlog am hilfreichsten, denn da sieht man auch was passiert, wenn der Bootvorgang gestartet wird - bevor der linux kernel geladen wird.

    Gruß Fred


    Die Dreambox ist tot, es lebe die Dreambox

  • OK, hier mal die messages Datei aus /var/log/
    Ich vermute mal alles vom 01 Januar kann ignoriert werden, da ich zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht mit dem mediaboot aktiv war.


    Für das serielle Loggen, um auch die Enigma Meldungen zu loggen, benötige ich aber ein Nullmodemkabel oder? Edit: Habe die Frage selbst beantwortet. Ein Mini USB auf USB Kabel reicht, um sich mit einem Laptop zu verbinden, über den dann das bootlog mit putty aufgezeichnet werden kann. Die Bootlog Datei hänge ich nun noch an.


    Auffällig finde ich die Passage:

    Code
    [ 12.732000] No filesystem could mount root, tried: ext3 ext2 ext4 vfat xfs
    [ 12.733000] Kernel panic - not syncing: VFS: Unable to mount root fs on unknown-block(8,18)
    [ 12.734000] Rebooting in 180 seconds..


    Habe nun das ganze nochmal mit dem kleinsten Stick probiert, den ich habe (2 GB) und dort den Bootbereich möglichst klein gewählt (16MB) und den Flashbereich auch auf 1024MB reduziert. Das ergab keine signifikante Verbesserung der Bootzeiten, was heißen soll dass diese immer noch so um die 5 Minuten liegt.


    Ich hoffe mir kann anhand der messages und der bootlog Datei jemand sagen, wie das Problem zu beheben ist.


    Viele Grüße


    DJens

    Files

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    • Bootlog.txt

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