Kartellamt will Pay-TV-Rechte an Bundesliga aufteilen

  • Quote

    Original von doctorant
    Ja, hast recht, aber besser wird es auf keinen Fall, wenn mehere Köche den Brei rühren.


    Für die Bayernspiele braucht es dann Entertainment, für Dortmund Sky, für Wolfsburg Amazon Prime und für Schalke Google.
    Der Rest wird dann wild an jedem Spieltag verteilt bei den ÖR :tongue:

    Streite nicht mit dummen Menschen, du begibst dich dadurch auf ihr Niveau und da schlagen sie dich durch ihre Erfahrung!

  • Irgendwie versteht keiner so Recht die Diskusssion. Es geht hier um die Übertragungswege,
    und nicht die Einzelvermarktung von Vereinen. So weit sind wir in Deutschland noch lange nicht.
    Hier soll Anbieter A die Bundesliga per Satellit vertreiben dürfen, Anbieter B hat das Ganze
    per Stream und Anbieter C über Kabel etc.


    So müsste man sich das vorstellen.

  • denkste


    genau so soll da eben nicht mehr allein so sein.
    Es soll sich zb. 2 Anbieter die Satellitenübertragung teilen.


    Die Übertrageungswege wurden schon immer einzeln ausgeschrieben.
    Telecom hatte ja schon mal die IP rechte bevor sich Sky alles "unter den Nagel gerissen" hat.

  • Wollen wir uns doch mal nichts vormachen.


    Wenn es in England Erlöse in Höhe von 2,3 Mrd. gibt und in DE 650 Millionen, wer wird dann wohl mehr Zahlen um die Lücke zu schliessen beim Fußball?


    Bestimmt nicht unsere unfähige Regierung oder die Anbieter ;)

  • Erstens fragt sich ob die Lücke überhaupt geschlossen werden muß.
    Und den Staat geht das schon mal gar nix an.
    Sollen Sie doch doch ein PayTV ABO für Bundesliga für um die 60 Euro anbieten dann kann jeder endscheiden ob es ihm soviel Wert ist.
    Und wenn es vielen das nicht Wert ist muß die Bundesliga halt mit weniger Geld auskommen.

  • Quote

    Es soll sich zb. 2 Anbieter die Satellitenübertragung teilen.


    Auch da müsste man kein Problem sehen: statt wie bisher Anbieter A 500Mio für die Rechte zahlt wird es nun auf A und B zu je 400Mio aufgeteilt und BEIDE haben die Rechte ALLE Spiele zu übertragen.


    Wo wäre denn da das Problem? Die DFL nimmt mehr ein und Anbieter A spart dabei noch 100Mio.


    Wenn man wollte, aber naja...

    Ich bin nicht faul sondern im Energiesparmodus!

  • Ich sehe das wie netman... Es geht hier um Anbieter A verbreitet es über Satellit, Anbieter B über IPTV...
    Kann aber auch so laufen wie LazyT es gesagt hat... Naja, mal schauen... Bald werden es wir wissen! Unterm Strich wird es zwar für den Kunden nicht billiger, aber wenigstens brökeln paar Monopole!


    :em_greece::em_greece::em_greece::em_greece:
    Kein Support via PM und eMail!!

  • Das war ja auch von mir sarkastisch gemeint. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass höchst wahrscheinlich nur der Zuschauer mehr zur Kasse gebeten wird.


    Und aus irgendwelchen Gründen schaffe ich es im Moment nicht Regierung ohne unfähig zu schreiben ;) Aber das ist politisch und das wollen wir ja nicht.


    Wenn man weiter sieht, was in England für Eintrittsgelder gezahlt werden müssen, hat das nichts mehr mit "Volkssport" zu tun. Die DFL will klar Mehreinnahmen durch die TV Vermarktung. Aber ich glaube das führt zu unguten Resultaten.

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    Original von LazyT
    Auch da müsste man kein Problem sehen: statt wie bisher Anbieter A 500Mio für die Rechte zahlt wird es nun auf A und B zu je 400Mio aufgeteilt und BEIDE haben die Rechte ALLE Spiele zu übertragen.


    wieder falsch und unlogisch .. wenn das Ziel ist, mehr Umsatz zu generieren.


    Der Spieltag bzw. die Spiele sollen verteilt werden.
    zB. Freitagspiel Anbieter A, Sonnaben Anbieter B , Sonntag Anbieter C ....

  • Und bezahlen muss das der Fan und Sports-Bar betreiber, weil er statt einmal Sky dann dreimal zahlen muss. Und natürlich wird es dann nicht 3x so teuer, aber sicher wird auch nicht jeder Anbieter 1/3 des bisherigen Sky-Preises verlangen.


    Also ich glaube nicht, dass das eine für den Verbraucher gute Entwicklung ist. Und Ziel des Bundeskartellamts sollte ja ein fairer und kundenfreundlicher Markt sein.

    so long
    m0rphU



    :aufsmaul: Kein Support per PN! :aufsmaul:

  • Das ist der Plan


    und da ja außer Sky keiner eine PayTV Plazform betreibt, könnten die "anderen" dann wieder bei Sky landen. Mit dem unterschied das dafür extra gezahlt werden muß. ( so wie zB. Sportdigital ). Dann muß, wer den komplette Spieltag haben will, nicht mehr 25 sondern zB. 35€ berappen.

  • Quote

    wieder falsch und unlogisch .. wenn das Ziel ist, mehr Umsatz zu generieren.


    Bin jetzt zwar keine Matheprofessor - aber bei meinem Ansatz hätte man so glaube auch 300Mio mehr Umsatz gemacht und sowohl DFL als auch Fans könnten zufrieden sein?


    Das es so wohl trotzdem nicht laufen wird wissen wir alle...

    Ich bin nicht faul sondern im Energiesparmodus!

  • DFL-Geschäftsführer Seifert relativiert TV-Rechte-Vergabe


    6,9 Milliarden Euro brachte der englischen Premier League ihr Mega-Deal ein. Nun steht die Vergabe der Bundesliga-TV-Rechte bevor. Der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), Christian Seifert, versucht sich aktuell mit der Relativierung der anstehenden Rechte-Vergabe.



    Ab der Spielzeit 2017/2018 könnten die Spiele der Bundesliga nach den derzeitigen Plänen des Bundeskartellamtes live und exklusiv bei verschiedenen Anbietern zu sehen sein, womöglich bei mehreren Pay-TV-Anbietern. In diesem Fall müssten sich die Fußball-Fans für das, was sie derzeit mit einem Sky-Abo geboten bekommen, mehrere Abos abschließen. Das Mehr an Wettbewerb, das durch die "No Single Buyer Rule" entstehen könnte, könnte die Zuschauer teuer zu stehen kommen. Denn auch wenn sich die Deutsche Fußball-Liga die Summe, die die englische Premiere League mit der Vergabe der TV-Rechte erzielte, gerne zum Vorbild nimmt, lässt sich das britische System nicht einfach auf den deutschen Markt übertragen. Dessen ist sich auch DFL-Geschäftsführer Christian Seifert im Klaren.


    Bei der Präsentation der jüngsten DFL-Zahlen versuchte Seifert die Erwartungen, die an die anstehende Vergabe der Bundesliga-TV-Rechte gestellt werden, zu relativieren. "Alle drei Jahre zu diskutieren, dass Sky jetzt für die Rechte ein bisschen mehr bezahlen muss, ist zwar bequem, wird aber nicht ausreichen", so der DFL-Geschäftsführer, "die nächste Rechtevergabe ist wichtig, sie ist aber auch nur ein weiterer Schritt in die Zukunft."



    Von einer Steigerung der Summe, die die TV-Rechte für die Spielzeiten ab 2017/2018 der DFL einbringen werden, ist Seifert zumindest überzeugt. Er rechnet allerdings vor allem mit Zuwächsen im Exportgeschäft, dort glaubt er die derzeitigen 160 Millionen auf 300 Millionen Euro steigern zu können. Insgesamt - so hofft der DFL-Geschäftsführer - sollten für die TV-Verwertung der Bundesliga 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro über den Tisch gehen.



    Vor knapp einem Jahr konnte die englische Premier League einen Rekord-Deal für die Bildrechte machen. Für die Spielzeiten von 2016/2017 bis 2018/2019 zahlten die Pay-TV-Unternehmen British Telecommunications (BT) und Sky zusammen 5,136 Milliarden Pfund (rund 6,9 Milliarden Euro). Eine Summe, die Begehrlichkeiten bei den deutschen Fußballklubs weckte. Ein neues Konzept zur Vergabe der TV-Rechte soll nun dem deutschen Fußball mehr Geld einbringen. Derzeit scheint eine "No Single Buyer Rule" wahrscheinlich, bei der die Rechte für die Liveberichterstattung an mehr als einen Anbieter gehen sollen.


    Quelle: df

  • ich habe kein große lust mir noch einen zweiten anbieter in hause holen zu müssen, man denke ja nur damals an das Fiasko mit arena!
    satkunden zahlten extra und am ende schafften sie nicht mal die vorgeschriebenen abozahlen der dfl ;)


    sky hat das jahrelang perfektioniert und das soll auch weiterhin so sein....

  • Es wäre ja jetzt mal interessant, wie sich Preise und Abonnentenzahlen in GB entwickeln.
    Wenn im Endeffekt für die Sender ein Minus entsteht, dann gibt es dieses Geld in Zukunft auch nicht mehr.

  • Am Ende läuft es doch auf Liberalisierung des gewinnträchtigen Fußballmarktes hinaus. Wohin das führt, ist nicht schwer zu erraten, der Kuchen wird geteilt und für alle teurer. Bestes Beispiel die Liberalisierung das Strommarktes, die Preise gingen kurzzeitig nach unten um danach kräftig zu steigen.

  • Der Unterschied ist das man ohne Strom nicht auskommt, aber ohne Bundesliga geht doch ohne Probleme.