ARD und ZDF: WM auch auf Digitalkanälen

  • ARD und ZDF: WM auch auf Digitalkanälen



    Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien setzen ARD und ZDF bei Parallelübertragungen endlich wieder auf ihre digitalen Spartenkanäle. Hatten beide Veranstalter in der Vergangenheit bei sportlichen Großereignissen vor allem Livestreams genutzt, sollen nun Einsfestival und ZDFinfo zum Zuge kommen.


    Anders als bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi setzen ARD und ZDF zur Fußball-WM in Brasilien bei parallelen Ausstrahlungen nicht allein auf Webstreams, sondern binden ihre Digitalkanäle in die Live-Übertragungen mit ein. So sollen auch auf den Sendern Einsfestival und ZDFinfo einzelne Spiele gezeigt werden.


    Bei der Berichterstattung wechseln sich beide Rundfunkanstalten wie gewohnt ab. Während das ZDF das Eröffnungsspiel zeigt, bekommt die ARD beispielsweise das Finale. Auch die Spiele der deutschen Mannschaft sollen fair zwischen beiden Veranstaltern verteilt werden.

    Erstmals in der WM-Geschichte werden alle Partien allein von ARD und ZDF übertragen. In der Vergangenheit hatten die Öffentlich-Rechtlichen stets eine Anzahl von Spielen an Privatsender sublizenziert. 2006 und 2010 hatte beispielsweise RTL einige Matches live übertragen. Auch Sky (Premiere) hatte von 2002 bis 2010 an der Übertragung teilgenommen.


    Quelle: df

  • Fußball-WM bei ARD & ZDF: Moderatoren, Spiele, Sendezeiten


    Knapp zwei Monate vorm Beginn der Fußball-WM haben ARD und ZDF nun ihr Konzept für Brasilien vorgestellt. Damit ist nun festgelegt, wer welche Spiele überträgt und welche Moderatoren und Kommentatoren dabei zum Einsatz kommen.


    In knapp zwei Monaten beginnt mit der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien das zweite große Sport-Event des Jahres. Nachdem bereits seit einiger Zeit bekannt ist, dass ARD und ZDF diesmal alle 64 Spiele selbst übertragen, haben die öffentlich-rechtlichen Sender nun auch ihren Fahrplan vorgestellt, mit dem sie die knapp vier Wochen andauernde WM bestreiten wollen. Dabei heißt das Credo 2014 ganz klar teilen, denn neben den Spielen, die die Sender immer im Wechsel präsentieren, nutzen ARD und ZDF auch eine gemeinsame Moderationsplattform in Rio de Janeiro. Auf diese Weise wolle man Synergien schaffen und Kosten sparen, wie es dazu am Donnerstag in Hamburg hieß.


    Diese Plattform wird dabei in erster Linie das Wirkungsfeld der Moderatoren und Experten sein, die durch die jeweiligen WM-Tage führen. Für das ZDF übernehmen diesmal Oliver Welke und Rudi Cerne diesen Job, wobei Cerne nur im Rahmen der Vorrunde zum Einsatz kommt. Als Experten werden Oliver Kahn und Urs Meier mit nach Brasilien reisen. Auch Kathrin Müller-Hohenstein ist live vor Ort, sie wird allerdings driekt aus dem deutschen Quartier berichten.

    Die ARD hat ihr Team ebenfalls umgestellt, wie schon vor einigen Tagen bekannt wurde: Die Hauptmoderation übernimmt hier Matthias Opdenhövel, die Abendspiele werden in der Vorrunde von Reinhold Beckmann präsentiert. Gerhard Delling teilt sich seinen Posten mit Kathrin Müller-Hohenstein und berichtet ebenfalls aus dem deutschen Quartier. Als Experten hat die ARD Mehmet Scholl und Giovane Elber verpflichtet, wobei Scholl mit Opdenhövel und Elber mit Beckmann auf Sendung gehen wird. Zudem kündigte die ARD eine spezielle Analysetechnik an, mit der Scholl dem Zuschauer seine Sicht der Dinge verdeutlichen soll. Wie diese konkret aussieht, nannte der Sender aber noch nicht.

    Den Anfang macht am 12. Juni das ZDF. Die Mainzer übertragen sowohl die kurze Eröffnungsfeier als auch das erste Gruppenspiel, das zwischen dem Gastgeber Brasilien und Kroatien ausgetragen wird. Folgend werden ARD und ZDF die Gruppenspiele abwechselnd übertragen. So auch die Partien der deutschen Nationalmannschaft: Die Duelle gegen Portugal (16. Juni) und Ghana (21. Juni) wird die ARD live im Fernsehen zeigen, die Begegnung mit den USA (26. Juni) läuft beim ZDF.

    Wie es nach der Gruppenphase weitergeht, ist bisher noch nicht endgültig geklärt. Sollte das deutsche Team die jeweilige Runde erreichen, würden das Achtel- und das Halbfinale beim ZDF zu sehen sein, die ARD würde das Viertelfinale übernehmen. Fest steht dagegen schon, dass die ARD das Endspiel am 13. Juli und das ZDF das Spiel um Platz drei am Vortag zeigen wird.

    Generell beginnt das ZDF immer um kurz nach 17.00 Uhr mit der Berichterstattung an seinen WM-Tagen. Das Erste beginnt jeweils unterschiedlich. Genutzt werden in diesem Jahr auch wieder die Digitalkanäle der Sender. Denn statt parallele Spiele via Livestream ins Internet auszulagern, wie ARD und ZDF es zuletzt bei Olympia getan haben, sollen in Brasilien ZDFinfo und Einsfestival zum Zug kommen. Zusätzlich werden aber auch alle Spiele als Streams angeboten.

    Als Kommentaroren werden für die ARD Tom Bartels, Steffen Simon und Gerd Gottlob im Einsatz. Bartels wird dabei auch das WM-Finale für den Sender begleiten. Beim ZDF werden Bela Rethy, Thomas Wark, Wolf-Dieter Poschmann und Oliver Schmidt hinter dem Mikrophon Platz nehmen, wobei Rethy die Ehre zukommt, das Eröffnungsspiel zu kommentieren.

    Begleitet wird die umfangreiche Berichterstattung im TV natürlich auch wieder im Internet. Sowohl in den Mediatheken als auch den jeweiligen Sport-Seiten der Sender werden zahlreiche Informationen rund um das Turnier in Brasilien bereit stehen. Neu ist in diesem Jahr aber die "Sportschau WM App", mit der Interessierte Highlights und einzelne Spielszenen aus der Perspektive bis zu 20 verschiedenen Kameras anschauen können. So stehen Nutzern auch Bilder bereit, die im Fernsehen nicht gezeigt werden.


    Quelle: df

  • Danke marco777.


    Stimmt der Satz:


    "Erstmals in der WM-Geschichte werden alle Partien allein von ARD und ZDF übertragen."


    wirklich?


    War das nicht vor den Privatfernsehzeiten auch schon so?

    Gruß PP
    ---------------------------------------------------------------------------OE 2.0/2.5 immer die aktuellste

  • Damals wurden nicht ALLE Partien uebertragen.

    Bitte keine unaufgeforderten PNs schicken, sondern im Forum fragen. Ich schaue NIE ohne Auffordung in meine PN-Box.

  • Ah jetzt, ja. Danke.

    Gruß PP
    ---------------------------------------------------------------------------OE 2.0/2.5 immer die aktuellste

  • ARD und ZDF: Erneut keine Fußball-WM für Hotbird-Zuschauer


    Erneut dürfen ARD und ZDF zur Fußball-WM in Brasilien nicht all ihre Ausspielungswege mit Live-Übertragungen bedienen. Während das Erste und das ZDF über Astra die WM-Spiele übertragen, wird zumindest das Zweite daher über Hotbird 13,0 Grad Ost ein Alternativprogramm senden. Für die ARD ist die Situation offenbar noch nicht final geklärt.


    Wenn am 12. Juni die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien beginnt, werden erstmals alle Spiele des Turniers in Deutschland ausschließlich von ARD und ZDF übertragen. Zum wiederholten Male können die öffentlich-rechtlichen Veranstalter dabei jedoch nicht all ihre Ausspielungswege bedienen. In die Röhre schauen wohl alle Satellitenzuschauer, die das Erste und ZDF über Hotbird 13,0 grad Ost empfangen. Betreffen dürfte dies vor allem Deutsche, die im Ausland leben.


    Wie die FIFA am Mittwoch mitteilte, seien Berichte, wonach die deutschen Broadcaster die Live-Spiele auch über Hotbird unverschlüsselt senden dürften, nicht korrekt. So würde eine Ausstrahlung der Partien über die Satellitenplattform die Übertragungsrechte für Nordafrika und den Mittleren Osten berühren, die zumindest das ZDF jedoch nicht erworben hätte. Offizieller Lizenznehmer für die genannten Regionen sei demnach beIN Sports.

    Noch nicht ganz klar ist, was das Zweite an Stelle der Fußball-WM über Hotbird 13,0 Grad Ost ausstrahlen wird. Eine Simulcast-Übertragung mit Astra kommt aus den von der FIFA genannten Gründen nicht in Frage. Das ZDF teilte auf Nachfrage von DIGITAL FERNSEHEN bereits mit, dass man über die Satellitenposition an Stelle der WM-Spiele ein Alternativprogramm anbieten werde. Wie genau das aussehen soll, sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.

    Von Seiten der ARD teilte man mit, dass die FIFA die rechtliche Lage erst Mitte Mai klären werde. Offenbar behandelt die FIFA in dieser Sache beide Broadcaster separat. 2010 hatte das Erste seinen Sendebetrieb über 13,0 Grad Ost während der WM komplett eingestellt. Beim ZDF hatte man kurzerhand das Signal von ZDFneo über den Transponder geschickt.


    Quelle: df

  • ARD benennt Moderatoren für "WM Club"


    Wenn im Sommer die internationalen Fußball-Profis in Brasilien um die Weltmeisterschaft kämpfen, eröffnet die ARD auch wieder ihren "WM Club". Als Moderator wird dabei Alexander Bommes vom "Sportschau Club" im Einsatz sein - und der bekommt weibliche Unterstützung.


    Fußball-Fans müssen sich mittlerweile nur noch knapp vier Wochen gedulden, ehe in Brasilen der Kampf um den Weltmeistertitel beginnt. Für die ARD ist dann auch wieder die Zeit gekommen, ihren "WM Club" zu eröffnen, in dem in guter alter Tradition die Ergebnisse diskutiert werden. Auf Waldemar Hartmann müssen die Zuschauer in diesem Jahr aber verzichten, denn nachdem keine Vertragsverlängerung mit Waldi zustande kam, bekommt der "WM Club" nun ein neues Gesicht. So wird in diesem Jahr Alexander Bommes zum Gespräch bitten, der seit 2013 bereits mit dem "Sportschau Club" für die ARD im Einsatz ist.


    Bommes wird im Sommer allerdings nicht allein vor der "WM Club"-Kamera stehen, im Gegenteil. Mit Julia Scharf bekommt der 38-Jährige weibliche Unterstützung. Komplettiert wird die Moderatoren-Riege, das gemeinsam live aus Berlin auf Sendung gehen wird, durch Arnd Zeigler. Damit setzt die ARD für ihren "WM Club" auf das bewährte Dreiergespann, dass sich seit gut anderthalb Jahren nun schon im "Sportschau Club" bewährt, denn Zeigler und Scharf sind als Co-Moderatoren in der Talksendung zu sehen.

    Bei der letzten Fußball-WM 2010 bat noch Waldemar Hartmann zum nachträglichen Spiel-Gespräch, bei dem traditionell auch ein kühles Bierchen nicht fehlen durfte. Die redseligen Plauder-Runden in Stammtisch-Manier fanden über die Jahre ihre Fans, doch 2012 war dann Schluss für Waldi. Da sich der Moderator und die ARD nicht über einen neuen Vertrag verständigen konnten, musste Waldi seinen Schreibtisch räumen. Als Ersatz für "Waldis Club", der stets nach den Spielen der DFB-Elf lief, wurde der "Sportschau Club" etabliert. Aus "Waldis WM-Club" wird entsprechend nun der "WM Club".


    Quelle df

  • hmm, bin auch noch "absolut ruhig". und wegen waldi - zum glück gibt es was anderes. die letzten sendungen waren sowieso nicht mehr zu ertragen.

  • FIFA legt Anstoßzeiten für WM 2014 fest


    Die FIFA hat die Anstoßzeiten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien bekannt gegeben. Aufgrund der Zeitverschiebung musste der Weltverband dabei den Spagat zwischen den Interessen der Menschen vor Ort sowie den Interessen der Fans, Sponsoren und Medienanstalten auf den anderen Kontinenten, besonders in Europa, schaffen. Die Europäer sind der südamerikanischen Zeit um fünf Stunden voraus. Diese Situation dürfte dazu geführt haben, dass die FIFA insgesamt sechs verschiedene Anstoßzeiten festgelegt hat. Das Eröffnungsspiel am 12. Juni 2014 in Sao Paulo wird um 17.00 Uhr angepfiffen und in Deutschland ab 22.00 Uhr zu sehen sein. Die weiteren Vorrundenspiele beginnen nach deutscher Zeit um 18.00 Uhr, 21.00 Uhr, 0.00 Uhr und 3.00 Uhr, die Achtelfinal- und Viertelfinalspiele um 18.00 Uhr und 22.00 Uhr, die Halbfinalspiele sowie das Spiel um Platz 3 um 22.00 Uhr und das Finale am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro um 21.00 Uhr.
    Quelle: DSA-Akademie


    :muede:

  • ARD und ZDF: Alternative Tonspur für Spiele der Fußball-WM


    Zu ausgewählten Spielen der Fußball-WM werden ARD und ZDF in diesem Jahr eine alternative Tonspur anbieten. Dort gibt es dann den Radiokommentar der ARD zu hören. Gedacht ist das Angebot vor allem für Sehbehinderte.


    ARD und ZDF werden zur Übertragung der Fußball-Meisterschaft 2014 bei einigen Spielen eine zweite, alternative Tonspur anbieten. Die kündigten beide Rundfunkanstalten am Freitag an. Zu Gute kommen soll das Angebot vor allem sehbehinderten Menschen.


    Bei ausgewählten Spielen soll demnach neben der normalen Tonspur eine zweite Tonspur mit dem Kommentar eines ARD-Hörfunk-Reporters zugeschaltet werden. Über die Audio-Taste auf der Fernbedienung können die Zuschauer bei Bedarf auf die alternative Tonspur wechseln. Gedacht ist das Angebot, damit Menschen mit und ohne Sehbehinderung gemeinsam die Fußballspiele im Fernsehen verfolgen können. Interessant könnte die Option allerdings auch für die Zuschauer sein, die mit dem Hauptkommentar nichts anfangen können.

    Um das ganze technisch möglichst reibungslos abzuwickeln, wird das ZDF bei seinen WM-Übertragungen das von der ARD produzierte Tonsignal mit dem Kommentar der ARD-Hörfunkreporter übernehmen. Die Zweikanalübertragung testen ARD und ZDF bei ausgewählten Spielen der Nationalmannschaft und des DFB-Pokals bereits seit Herbst 2013. Die Audiodeskription wird bei allen WM-Spielen der deutschen Nationalmannschaft, beim Eröffnungsspiel und bei allen Spielen ab dem Viertelfinale zur Anwendung kommen.


    Quelle: df

  • Quote

    Original von Kaiser Wilhelm
    FIFA legt Anstoßzeiten für WM 2014 fest


    Die FIFA hat die Anstoßzeiten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien bekannt gegeben. Aufgrund der Zeitverschiebung musste der Weltverband dabei den Spagat zwischen den Interessen der Menschen vor Ort sowie den Interessen der Fans, Sponsoren und Medienanstalten auf den anderen Kontinenten, besonders in Europa, schaffen. Die Europäer sind der südamerikanischen Zeit um fünf Stunden voraus. Diese Situation dürfte dazu geführt haben, dass die FIFA insgesamt sechs verschiedene Anstoßzeiten festgelegt hat. Das Eröffnungsspiel am 12. Juni 2014 in Sao Paulo wird um 17.00 Uhr angepfiffen und in Deutschland ab 22.00 Uhr zu sehen sein. Die weiteren Vorrundenspiele beginnen nach deutscher Zeit um 18.00 Uhr, 21.00 Uhr, 0.00 Uhr und 3.00 Uhr, die Achtelfinal- und Viertelfinalspiele um 18.00 Uhr und 22.00 Uhr, die Halbfinalspiele sowie das Spiel um Platz 3 um 22.00 Uhr und das Finale am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro um 21.00 Uhr.
    Quelle: DSA-Akademie


    :muede:


    Hm, dies ist aber schon seit über 1,5 Jahre bekannt, wie die Anstoßzeiten sind.

  • Fußball-WM 2014: Smartphone-Zuschauer sehen mehr


    Zur Fußball-WM in Brasilien bieten ARD und ZDF in diesem Jahr umfangreiche Second-Screen-Angebote an. Zu sehen gibt es dabei unter anderem alternative Kameraperspektiven. Während das ZDF dieses Feature in seine Mediathek integriert, bietet die ARD dafür eine eigene App an. Smartphone-Zuschauer sehen somit unter Umständen mehr.



    Wenn am kommenden Donnerstag der Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien erfolgt, werden ARD und ZDF erstmals in der WM-Geschichte alle Spiele des Turniers live im TV übertragen. Sollte es zu parallelen Begegnungen kommen, können Zuschauer die Spiele dabei sogar auf zwei Sendern verfolgen. Die ARD überträgt dann neben dem Ersten parallel auf Einsfestival, das Zweite nutzt ZDFinfo.


    Doch obwohl die Fußball-Versorgung im TV damit größer kaum sein könnte, sehen Zuschauer über Smartphone und Tablet auf Wunsch noch mehr. Ermöglicht wird dies durch die neue Sportschau-FIFA-WM-App der ARD. Diese ist seit kurzem für iOS und Android verfügbar. Neben obligatorischen Funktionen wie aktuellen Informationen aus den Trainingslagern, Spielplänen und einigen Videos soll die Anwendung zur WM per Update auch die Funktion erhalten, Szenen aus der Perspektive von allen 20 Stadion-Kameras anzuzeigen.

    Der Zuschauer wählt dabei im Stadionplan eine gewünschte Kameraposition aus und kann bestimmte Spielszenen so noch einmal aus dieser Perspektive betrachten. Neben einer Totalen, die das gesamt Spielfeld zeigt, gibt es auch Kameras, die das Spiel aus Sicht der Trainerbank verfolgen und natürlich zahlreiche andere Blickwinkel. In jedem Fall erhält der Smartphone-Zuschauer so mehr Material als der reine TV-Zuschauer, weshalb sich für absolute Fußball-Enthusiasten sicherlich eine Second-Screen-Verwendung des mobile Devices empfiehlt.

    Das ZDF geht hier einen etwas anderen Weg. Zwar bietet man auch beim Zweiten zusätzliche Kameraperspektiven an, allerdings sollen diese in die normale Mediathek integriert werden. Dort wird die Funktion unter der Rubrik "MyView" angeboten. Der Vorteil dieser Lösung besteht ganz klar darin, dass die Nutzbarkeit der alternativen Kameraperspektiven so nicht auf Smartphones und Tablets, auf denen die entsprechende App läuft, beschränkt bleibt.

    Letztlich wird vermutlich ohnehin das jeweilige Spielgeschehen vorgeben, in wie weit die Zusatzperspektiven überhaupt nötig sind. Wirklich interessant ist die Möglichkeit, Einzelszenen aus verschiedenen Winkeln noch einmal abzuspielen, wohl vor allem für strittige Szenen.


    Quelle: df

  • Alle 64 Spiele live: Die Fußball-WM 2014 im TV


    Das Warten hat ein Ende: Am heutigen Donnerstag beginnt in Brasilien die Fußball-WM 2014. Dabei übertragen ARD und ZDF dieses Jahr erstmals alle 64 Spiele live im Free-TV. Pünktlich zum Start haben wir noch einmal alle Infos zu Sendezeiten, Moderatoren, Kommentatoren und den Möglichkeiten zum nachträglichen Anschauen zusammengefasst.



    Darauf haben Fußball-Fans seit Monaten gewartet: Nachdem vor wenigen Wochen die reguläre Saison zu Ende ging, steht während der kommenden Wochen mit der Weltmeisterschaft in Brasilien das Sport-Event des Jahres auf dem Programm. Der Startschuss fällt dabei am heutigen Donnerstag, wenn ab 20.15 Uhr die große Eröffnungsfeier in Sao Paulo steigt. Fußball-Fans dürfen sich anschließend über vier Wochen Fußball satt freuen, denn erst am 13. Juli nimmt der weltweite Fußball-Reigen mit dem großen Finale seinen Abschluss.


    Zu sehen gibt es die Fußball-WM hierzulande dabei wie gewohnt bei ARD und ZDF. In diesem Jahr steht allerdings auch für die beiden erfahrenen Sender ein Novum an, denn erstmals übertragen die Öffentlich-Rechtlichen alle 64 Spiele live im Free-TV. Bei den vergangenen Tunieren hatte stets der Privatsender RTL einige Partien übertragen, doch in diesem Jahr halten die Kölner keine Rechte für WM-Spiele in der Hand. Selbst die Pay-TV-Lizenzen liegen bei ARD und ZDF, denn die Öffentlich-Rechtlichen haben diese bei der FIFA gleich mit eingekauft. Profitieren können die Sender davon allerdings nicht, denn wegen mangelnder Exklusivität hat der Pay-TV-Anbieter Sky kein Interesse an einer Sublizensierung.

    ARD und ZDF werden sich täglich bei der Berichterstattung abwechseln, wobei die Mainzer den Anfang machen. Das ZDF überträgt heute sowohl die Eröffnungsfeier als auch das erste Spiel, das von Gastgeber Brasilien und Kroatien bestritten wird. Der Anstoß erfolgt um 22.00 Uhr. Finden mehrere Partien parallel statt, kommen neben den beiden Hauptsendern die Digitalkanäle ZDFinfo und Einsfestival zum Einsatz. Der Zuschauer hat so die Wahl, welches Spiel er komplett live verfolgen will. Zusätzlich werden sämtliche WM-Duelle auch via Livestream im Internet übertragen.



    Anstoßzeiten als Herausforderung



    Wegen der Zeitverschiebung zu Brasilien werden die WM-Spiele hierzulande erst in den Abendstunden übertragen. Dabei gibt es während der Gruppenphase fünf verschiedene Anstoßzeiten: Die Spiele beginnen wahlweise 18.00 Uhr, 21.00 Uhr, 22.00 Uhr, um Mitternacht oder bei einer Begegnung sogar erst um 3.00 Uhr morgens. Für Fußball-Fans heißt das also unter Umständen lange aufbleiben, wenn sie die Spiele live verfolgen wollen. Zumindest bei den Spielen der deutschen National-Elf dürfte das allerdings nicht nötig sein. Das Gruppen-Duell mit Portugal und den USA wird bereits um 18.00 Uhr angepfiffen, die Partie gegen Ghana beginnt um 21.00 Uhr.

    Mit Eintritt in die K.O.-Phase ist die Zeit der nächtlichen Spiele dann vorbei. Denn ab dem Achtelfinale beginnen die Partien stets 18.00 Uhr oder 22.00 Uhr. Einzige Ausnahme ist hier das in Rio de Janeiro ausgetragene Finale, das am 13. Juli um 21.00 Uhr beginnen wird.



    Verpasste Spiele in der Mediathek



    Angesichts der mitunter äußerst späten Anstoßzeiten wird es gerade für den normalen Arbeitnehmer mitunter zur Herausforderung, alle Spiele live zu verfolgen. ARD und ZDF werden zwar auch über den Tag in diversen Sendungen über den Ausgang der nächtlichen Partien berichten, doch wer die verpassten 90 Minuten trotzdem komplett sehen will, kann dies nach den Spielen in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Kanälen nachholen. Für zumindest 24 Stunden werden alle Spiele verfügbar sein. Wie das ZDF gegenüber dem "Tagesspiegel" erklärte, wollen die Mainzer abgesehen vom Eröffnungsspiel, den DFB-Spielen und dem Halbfinale sogar alle anderen Partien bis Ende Januar 2015 bereitstellen. Bei der ARD war die Entscheidung über die Verweildauer noch nicht gefallen.



    Die Teams von ARD und ZDF


    Hinsichtlich der Moderatoren können sich eingefleischte Fußball-Fans auf einige neue Gesichter freuen, denn sowohl ARD als auch ZDF haben ihre WM-Teams in diesem Jahr umgestellt. Für das ZDF übernehmen diesmal Oliver Welke und Rudi Cerne diesen Job, wobei Cerne nur im Rahmen der Vorrunde zum Einsatz kommt. Als Experten werden Oliver Kahn und Urs Meier mit nach Brasilien reisen. Auch Kathrin Müller-Hohenstein ist live vor Ort, sie wird allerdings driekt aus dem deutschen Quartier berichten.

    Bei der ARD wird in diesem Jahr Matthias Opdenhövel die Hauptmoderation übernehmen. Die Abendspiele der Vorrunde präsentiert Reinhold Beckmann, während sich Gerhard Delling seinen Posten mit Müller-Hohenstein teilt und ebenfalls aus dem Quartier berichten wird. Als Experten hat die ARD Mehmet Scholl und Giovane Elber verpflichtet, wobei Scholl mit Opdenhövel und Elber mit Beckmann auf Sendung gehen wird.

    Als Kommentaroren werden für die ARD Tom Bartels, Steffen Simon und Gerd Gottlob im Einsatz. Bartels wird dabei auch das WM-Finale für den Sender begleiten. Beim ZDF werden Bela Rethy, Thomas Wark, Wolf-Dieter Poschmann und Oliver Schmidt hinter dem Mikrophon Platz nehmen, wobei Rethy die Ehre zukommt, das Eröffnungsspiel zu kommentieren.



    Zusätzliche Infos via App



    Neben den reinen Live-Übertragungen und der Berichterstattung in zahlreichen anderen Sendungen bieten die Öffentlich-Rechtlichen auch ein umfangreiches Second-Screen-Angebot, mit dem Zuschauer via Tablet oder Smartphone auf Wunsch noch mehr Bilder von der WM sehen können. Möglich macht dies die neue "Sportschau WM App", die Nutzer nicht nur mit News aus dem Trainingslager, dem Spielplan oder auch diversen Highlight-Videos versorgt, sondern auch die Option bietet, einzelne Spiel-Szenen aus der Perspektive von allen 20 Stadion-Kameras abzurufen.

    Der Zuschauer kann dabei selbst auswählen, aus welcher Position er die Szene noch einmal ansehen möchte. Neben einer Totalen, die das gesamt Spielfeld zeigt, gibt es auch Kameras, die das Spiel aus Sicht der Trainerbank verfolgen und natürlich zahlreiche andere Blickwinkel. Auf diese Weise erhalten Zuschauer mit der App definitiv mehr Bilder als die Fans, die das Spiel nur vor dem Fernseher verfolgen.


    Quelle: df

  • Zum WM-Start: ZDF kämpft mit Ton-Problemen


    Das ZDF legte am Donnerstagabend einen etwas holprigen Start in die Fußball-WM 2014 hin. Denn der Mainzer Sender hatte von der Eröffnungsfeier bis hin weit hinein in die erste Halbzeit des WM-Duells Brasilien gegen Kroatien Probleme mit dem Ton.



    Nach wochenlangem Warten war der große Moment am Donnerstagabend endlich gekommen: Mit dem Spiel von Gastgeber Brasilien gegen Gruppengegner Kroatien begann der große Kampf um den WM-Titel. Deutsche Zuschauer dürften dabei zeitweise ihren Ohren nicht recht getraut haben, denn das übertragende ZDF musste mehrere Stunden mit Problemen beim Ton kämpfen. Bereits bei der um 20.15 Uhr beginnenden Eröffnungsfeier passte das Bild streckenweise nicht mit dem Ton zusammen. Moderator Oliver Welke entschuldigte sich bei den Zuschauern für die Panne und auch das ZDF selbst teilte via Twitter mit, dass man dem Problem auf den Grund gehe.


    Bis dies geschafft sei, riet der öffentlich-rechtliche Sender allen Zuschauern, den Stereo-Kanal zu nutzen, die Probleme beträfen nur den Dolby-Tonkanal. Letztlich schuld an der Misere war ein defekter Decoder in Mainz, gab das ZDF wenig später via Twitter Entwarnung, doch der Kampf mit dem Ton war danach noch keineswegs ausgestanden.

    Denn auch als Reporter Bela Rethy kurz vorm Anpfiff der Eröffnungspartie zwischen Brasilien und Kroatien übernahm, klang der Ton seltsam blechern. Via Twitter fragte ein Nutzer sogar, ob Rethy live per Dosen-Telefon zugeschaltete sei. Angesichts der akustischen Untermalung des Spiels keineswegs ein schlechter Vergleich.

    Das ZDF reagierte zumindest via Twitter prompt: "Wir arbeiten am Ton. Uns gefällt er auch noch nicht!", hieß es über den Kurznachrichtendienst. Die Lösung des Problems zog sich dann allerdings noch etwas in die Länge. Erst nach 20 Minuten Spiel konnte das ZDF Erfolg vermelden: Ein defekter Kopfhörer war schuld, wie Kommentator Bela Rethy teilte nach kurzer akustischer Abwesenheit mitteilte. Diesen habe man nun ausgetauscht. "Ich hoffe, es geht jetzt besser", stieg Rethy dann schließlich wieder ins Spiel ein - und das mit passendem Ton.



    Quelle: df

  • Traumstart: Fast 16 Millionen sehen Auftakt der Fußball-WM


    Die Fußball-WM 2014 hat einen traumhaften Start hingelegt. Das ZDF kämpfte zwar mit Ton-Problemen, doch das tat dem Interesse der Zuschauer keinen Abbruch: Fast 16 Millionen verfolgten zur späten Stunde das Eröffnungs-Duell zwischen Brasilien und Kroatien.



    Dass sich die Übertragung der Fußball-WM in Brasilien für ARD und ZDF als wahrer Quoten-Knaller erweisen würde, war im Grunde von vornherein klar. Doch das Ergebnis des Eröffnungsspiels zwischen Brasilien und Kroatien überraschte am Donnerstag dann doch: ganze 15,87 Millionen Fußball-Fans ließen sich das erste WM-Duell beim ZDF nicht entgehen. Damit bekam der diesjährige WM-Auftakt so viel Resonanz, wie seit Jahren kein anderes Vorrundenspiel ohne deutsche Beteiligung. Der Sender konnte traumhafte 62,6 Prozent Marktanteil einstreichen. In der werberelevanten Zielgruppe legte das Spiel mit 64,6 Prozent bei 7,03 Millionen sogar noch eine kleine Schippe obendrauf. Damit hat die WM schon an ihrem ersten Tag klargestellt, wer in den kommenden Wochen im TV die Hosen anhat.


    Vor dem ersten Spiel übertrug das ZDF zudem ab 20.15 Uhr die große Eröffnungsfeier des Turniers und lockte auch damit - trotz einiger Probleme mit dem Ton - Millionen Interessenten an. 7,31 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ließen sich nicht entgehen, wie die Brasilianer die Weltmeisterschaft im eigenen Land einleiten. Die Quote lag bei 28,3 Prozent.


    Quelle: df

  • ZDF erklärt Ursachen für Ton-Probleme bei WM-Eröffnung


    Das ZDF hat über die Ursachen für die Tonprobleme beim Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft aufgeklärt. Der technische Fehler lag demnach beim Host-Broadcaster HBS, der das Weltsignal produziert. Auch andere internationale Broadcaster seien davon betroffen gewesen.


    Das ZDF hat zu den Ursachen der Ton-Probleme Stellung genommen, die gestern beim Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft aufgetreten waren. Verantwortlich war nach einer Analyse der Umstände der Host-Broadcaster HBS, der für die Produktion des Weltsignals verantwortlich ist, also jener TV-Inhalte von den Spielen, die an alle Sender weltweit ausgeliefert werden.


    Dieser hatte laut ZDF mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das Ergebnis seien Tonprobleme gewesen, die sich nicht nur auf die ZDF-Übertragung, sondern auch auf die Übertragungen anderer Sender ausgewirkt hätten. Auch die Tonprobleme beim Kommentar Béla Réthys seien auf diese Schwierigkeiten zurückzuführen gewesen. Um den scheppernden Ton zu beheben, habe man ein Headset austauschen müssen. Das ZDF steht aktuell im Austausch mit HBS, um derartige Probleme für die Zukunft ausschließen zu können.

    Zudem gab es zeitweise Probleme bei der Tonausstrahlung in Dolby 5.1. Der Grund hierfür war der Ausfall eines Encoders. Dieses Problem entstand beim ZDF selbst und konnte von den Mainzern behoben werden.


    Quelle: df

  • Tonprobleme bei Live Veranstaltungen sind beim ZDF anscheinend gang und gäbe. 2010 bei der WM oder 2012 bei der EM war doch auch irgendwas mit der Asynchronität der 5.1 Tonspur.

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